Tablet-PCs kommen noch nicht an 21.01.2011, 14:29 Uhr

Fast die Hälfte bevorzugt werbefinanzierte Apps

Tablets sind nur ein teures Spielzeug. Eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von IP Deutschland zeigt, dass sogar 60 Prozent der Deutschen die neuen Geräte ablehnen. Ihre Begründung: Den Flachrechnern fehlt der Mehrwert.
Tablet-PCs kommen noch nicht an
Eine Umfrage unter 1.000 Personen im Alter von 14 bis 49 Jahren ergab, dass gerade einmal drei Prozent der Deutschen bisher einen Tablet-PC ihr Eigen nennen. Acht Prozent wollen sich ein solches Gerät kaufen. Ein Drittel ist sich noch unschlüssig.
Vor allem Männer sind an den Tablets interessiert. Neun Prozent planen die Anschaffung eines Pads. Interessanterweise spielt das Alter dabei kaum eine Rolle. Anders als Männer präferieren Frauen Tablet-PCs für persönliche Zwecke wie das Verwalten von Adressen, das Betrachten von Fotos oder die Terminplanung.
Nichts macht Tablets einzigartig
Die Skepsis gegenüber den neuen Geräten erklärt sich, betrachtet man die favorisierten Aufgaben des mobilen Gadgets. Die Mehrheit will Tablet-PCs nutzen, um Musik zu hören (59 Prozent) und Video-Clips (52 Prozent) zu schauen. Das lässt sich auch mit Smartphone, Laptop, PC oder Fernseher beziehungsweise Stereoanlage machen. Deutlich dahinter folgt das Lesen von Tageszeitungen (45 Prozent). Ein Buch darauf zu lesen, können sich nur 32 Prozent vorstellen.
Vergleichsweise hoch fällt die Zahlungsbereitschaft für Apps aus. So gab ein Drittel der Befragten an, für Anwendungen bezahlen zu wollen. Der Anteil derer, die kostenfreie Apps bevorzugen liegt bei 47 Prozent. Statt dafür zu bezahlen, sind die Anwender eher bereit, Werbung zu akzeptieren.



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