Ausblick 03.06.2019, 08:45 Uhr

Das ist von Apples Entwicklerkonferenz WWDC zu erwarten

Facebook, Google und Microsoft haben mit ihren Entwicklerkonferenzen vorgelegt - nun ist Apple dran: Auf der WWDC verkündet Apple-Chef Tim Cook heute die Perspektiven für die kommenden Monate. Die Erwartungen an den iPhone-Konzern sind hoch.
(Quelle: Marcio Jose Sanchez/AP)
Apple gibt am Montag einen Ausblick auf künftige Software für iPhone, iPad und Mac-Computer. Die Entwicklerkonferenz WWDC beginnt im kalifornischen San Jose mit einer Präsentation der Neuerungen durch Apple-Chef Tim Cook und andere Top-Manager.
Laut Medienberichten will der Konzern unter anderem seine Computer-Uhr Apple Watch unabhängiger vom iPhone machen und damit weitere Nutzer-Schichten für das Gerät erschließen. Außerdem soll demnach das betagte Multimedia-Programm iTunes auf dem Mac in einzelne Apps für Musik und Podcasts aufgespalten werden.
Apple steht zur WWDC unter Druck. Die iPhone-Verkäufe sinken, vor allem wegen des schwachen Markts in China. Das App-Store-Geschäft steht im Visier einer Wettbewerbs-Beschwerde in der EU und einer Verbraucherklage in den USA. Und manche Entwickler wollen sich nicht damit zufrieden geben, dass Apple bestimmte Funktionen wie den NFC-Chip auf dem iPhone oder die Daten zur Gerätenutzung exklusiv nutzt.

Ein schlagendes Argument

Doch trotz der Herausforderungen kann Apple die Entwickler mit einem schlagenden Argument locken. Es gibt über 1,4 Milliarden Geräte, die mit einem Apple-Betriebssystem laufen und mit Apps versorgt werden wollen. Dazu kommt: Apple-Kunden sind eher bereit, für Apps und Services Geld auszugeben als Nutzer von Android-Smartphones.
Die Apple-Konkurrenten haben vor einigen Wochen den Druck erhöht: Facebook sprang mit vollmundigen Versprechen auf den Datenschutz-Zug auf, den Apple jahrelang für sich reklamiert hatte. Microsoft-Chef Satya Nadella erklärte den Datenschutz zum Menschenrecht und lieh sich damit das Motto, das Apple-Chef Tim Cook seit Jahren verkündet. Und Google demonstrierte eine Version seines Assistant, die viel schneller reagiert als Apples Siri.



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