Foto: Spreadshirt
Mass Customization
Dabei besteht das Einzelstück aus Großserienkomponenten, die durch individuelle Zusammenstellung oder durch Aufbringen einer Signatur individualisiert werden. Wohl am bekanntesten sind Oberhemden, die gegen einen kleinen Aufpreis mit einem Monogramm des Käufers ausgestattet und so unverwechselbar gemacht werden. Zu den Pionieren der Mass Customization im Internet zählt das Dresdener Unternehmen Spreadshirt, das einen Onlineshop entwickelte, in dem Kunden sich ihr T-Shirt individuell gestalten können. Das vom Kunden gestaltete Shirt wird anschließend von einem Automaten in der gewünschten Weise bedruckt. Ebenfalls ein Beispiel für Mass Customization ist das Unternehmen MyMuesli: Es verkauft Müsli-Mischungen, die sich der Kunde im Netz selbst zusammenstellen kann – gemischt wird das individualisierte Müsli dann von einer automatischen Abfüllanlage. Ein weites Feld für Mass Customization sind Foto-Produkte wie Tassen, Taschen, Kalender und Fotobücher. Bei ihnen stellt der Kunde im Netz die gewünschten Bilder zusammen, das physische Produkt wird dann von einer Spezialmaschine nach seinen Wünschen individualisiert. Eher einfach gestrickt – aber für die Kunden nicht minder attraktiv - sind Angebote, bei denen beispielsweise der Name des Kunden auf die Rückseite seines Smartphones graviert wird.
Für Mass Customization eignen sich außerdem grundsätzlich alle Produkte, die automatisiert hergestellt werden können und bei denen die Konfiguration über das Internet erfolgt. So lassen sich zum Beispiel im Web maßgeschneiderte Fahrräder bestellen, deren Rahmen von einem Industrieroboter nach den individuellen Maßen des Kunden zusammengeschweißt werden.
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