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Studie: Käufer entscheiden im Internet

Beim Online-Shopping hat sich die persönliche Empfehlung via Foren und Blogs noch nicht allgemein durchgesetzt.

Beim Online-Shopping hat sich die persönliche Empfehlung via Foren und Blogs noch nicht allgemein durchgesetzt.

Drei Viertel aller Konsumenten informieren sich vor dem Kauf im Internet; genutzt werden immer noch hauptsächlich Suchmaschinen und die Websites der Dienstleister – Preisportale und Foren gehören noch nicht zum Mainstream der Informationsbeschaffung.

Beabsichtigt ein Konsument, sich im Internet zu informieren, nutzt er zu 76 Prozent eine Suchmaschine. Das geht aus einer aktuellen Studie von TNS Infratest hervor. Durchschnittlich 71 Prozent navigieren demnach auf der Suche nach Information zu den Websites der jeweiligen Produkt- oder Dienstleistungsanbieter. 46 Prozent der Befragten geben an, Internetauftritte von Zeitungen, Zeitschriften, Radio und Fernsehen zu konsultieren, während Preisportale von 39 Prozent und Auktionsportale von 24 Prozent der Befragten genutzt werden.

Bei der Informationsbeschaffung vor dem eigentlichen Kauf steckt das „neue Internet“ noch in der Startphase:Über alle untersuchten Produktsegmente nutzen ca. 25 Prozent der Konsumenten Foren, ca. 13 Prozent konsultieren Weblogs (Blogs), neun Prozent informieren sich bei Videoplattformen und sechs Prozent geben an Informationen in sozialen Netzwerken zu finden. „Allerdings sollte die Relevanz der Web 2.0-Medien nicht unterschätzt werden: 76 Prozent der Nutzer steigen über eine Suchmaschine in das Internet ein und werden dadurch auch zu relevanten Web 2.0 Inhalten geführt,“ so Dirk Steffen, Leiter des New Interactive Center (NICe) bei TNS Infratest.

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