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Studie findet Millionen veralteter Browser

Vier von zehn installierten Internet-Browsern entsprechen nicht der aktuellsten Technik, eruierten Google, IBM und die ETH Zürich in einer gemeinsamen Studie. Jetzt wird ein Verfallsdatum diskutiert.

Online-Publisher und Online-Händler, die sich einen Großteil ihrer Kundschaft nicht vergraulen wollen, sollten ihre Webauftritte auch für ältere Browser optimieren. Wie eine gemeinsame Studie von Google, IBM und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich zeigt, entsprechen vier von zehn Internet-Browsern nicht der aktuellsten Version. Den Erhebungen zufolge hält der Internet Explorer 78 Prozent der Marktanteile im Browsermarkt, Firefox kommt auf 16 Prozent, Safari auf drei Prozent und Opera auf 0,9 Prozent.

Während bei den Nutzern des Microsoft-Browsers nur jeder zweite über die aktuellste Version verfügt, sind es bei den Konkurrenten Safari 70 Prozent, bei Opera 90 Prozent und bei Firefox 92 Prozent. Die Studienautoren sehen in den insgesamt 637 Millionen gefundenen alten Browserversionen allerdings vornehmlich ein großes Sicherheitsrisiko. Jetzt schlugen die Forscher eine Art Verfallsdatum für Internet-Browser vor, um die Websurfer besser vor Gefahren aus dem Internet zu schützen.

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