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Studie: Banken und Versicherer nutzen Suchmaschinenmarketing nicht aus

Mehr als die Hälfte der Top-20-Unternehmen aus dem Bank- und Versicherungssektor sind in Suchmaschinen und Affiliate-Netzwerken kaum bis gar nicht präsent.

Die Finanz- und Versicherungsbranche nutzt die Möglichkeiten des Suchmaschinen-Marketing noch nicht optimal aus und verspielt so große Potenziale. Das zeigt der neue "Performance Marketing Index" (P-MAX), den die Augsburger Performance-Marketing-Agentur Explido ab sofort periodisch erscheinen lassen will. Laut der Analyse ist mehr als die Hälfte der Top-20-Unternehmen aus dem Bank- und Versicherungssektor in Suchmaschinen und Affiliate-Netzwerken kaum bis gar nicht präsent. Die Top-Positionierungen teilen sich Seiten wie Wikipedia.de, Focus.de oder Immobilienscout24.de.

Mehr Engagement in Sachen Suchmaschinenmarketing zahlt sich allerdings aus, moniert der Dienstleister nicht ganz uneigennützig: "Junge Unternehmen wie aspect-online oder geld.de konnten in diesem Umfeld beeindruckendes Wachstum erzielen", kommentiert Thomas Eisinger, Gesellschafter von explido, die Ergebnisse.

Trotz des mangelnden Engagements großer Banken und Versicherer zählen Finanzprodukte dennoch zu den am stärksten umworbenen Märkten im Internet. Der hohe Wettbewerbsdruck wirkt sich vor allem auf die bezahlten Suchmaschinenwerbung aus: Für die erste Position bei Google werden für Keywords der Finanzbranche bis zu sieben Euro pro Klick bezahlt.

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