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Abrechnungsmodelle für Bezahlinhalte

Paid Content lieber im Abo als pro Artikel

iPhone und iPad heizen die Hoffnungen der Verlage an, mit Inhalten online Geld zu verdienen. Auch über Abrechnungsmodelle wird viel diskutiert. Doch was präferieren die User?

Bei einer Onlinebefragung von mehr als 100.000 Internetnutzer durch Fittkau & Maaß Consulting sprach sich mehr als ein Drittel der Befragten (36,4 Prozent) für ein Abomodell aus. Nur 19,0 Prozent der Studienteilnehmer ziehen es vor, für einzelne Artikel zu zahlen. Die restlichen 44,6 Prozent der Nutzer wünschen sich beide Möglichkeiten.

Der Umfrage zufolge lehnt es allerdings mehr als die Hälfte der Onlineleser grundsätzlich ab, für das Lesen von Onlinezeitungen zu zahlen: 54,6 Prozent würden selbst dann nicht für Inhalte zahlen, wenn das die einzige Möglichkeit wäre, sie zu lesen. Fast ein Viertel (23,5 Prozent) würde für redaktionelle Inhalte Geld ausgeben, sofern die Preise angemessen sind. Rund jeder fünfte Umfrageteilnehmer (21,9 Prozent) hat zu dem Thema keine Meinung.

Deutsche Verleger haben unterdessen den gleichen Steuerrabatt für E-Paper gefordert, den gedruckte Medienerzeugnisse genießen.

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