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Marken-Ranking Die meistgesuchten Brands des Jahres

Shutterstockc.om/tashatuvango
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Welche Marken und Produkte suchen Kunden am häufigsten auf Preisvergleichsportalen? Offenbar vor allem Vertreter der Elektronikbranche. Samsung, Bosch und Philips hatten 2014 jedenfalls die Nase vorn.

Die deutschlandweit erfolgreichste Marke 2014 war - gemessen an der Nachfrage auf Preissuchportalen im Internet - der südkoreanische Konzern Samsung. Der Elektronikkonzern hat seine Spitzenposition damit nicht nur verteidigt, sondern weiter ausgebaut und um 13 Prozent zugelegt bei der Nachfrage der User. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von PreisAnalytics, einem Anbieter für Marktanalysen im E-Commerce.

Grafik Top Brands 2014

Top Brands 2014

PreisAnalytics

 Der Erhebung zufolge werden die Top Ten Brands des vergangenen Jahres eindeutig von Unternehmen der Elektronikbranche dominiert (siehe Grafik): Hinter dem Spitzenreiter Samsung, von dem 1.211 relevante Produkte in Online-Preisvergleichsportalen gesucht wurden (Vorjahr: 1.060), folgen Bosch mit 1.084 (1.042), Philips mit 979 (806) sowie AEG mit 685 (645) und Sony mit 670 (705) relevanten Produkten. Ebenfalls unter die ersten zehn Marken 2014 schafften es Siemens, Asus, HP, Panasonic und LG, wo nahezu alle Brands im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zulegen konnten. Lediglich Sony und vor allem Siemens, das 27 Prozent einbüßte, schnitten schlechter ab als 2013.

Aufsteiger des Jahres

Die erfolgreichsten Marken, die nicht zur Elektronikbranche zählen, waren der dänische Spielzeughersteller Lego auf Platz 13, der Sportartikler Adidas aus Herzogenaurach als 15. und der Haushaltswarenhersteller WMF auf Rang 17. Den größten Zuwachs allerdings verbuchte Auna, ein Anbieter von HiFi-Produkten, der 2007 gegründet wurde. Die Marke des Berliner Handelsunternehmens Chal-Tec legte - wenn auch auf eher bescheidenem Niveau - um 320 Prozent zu, auf 171 relevante Produkte, die von Nutzern in Preisvergleichen gesucht wurden.

Eine Entwicklung in die Gegenrichtung nahmen der Studie zufolge dagegen der Haushaltsgerätehersteller Neff mit einem Minus von 53 Prozent, der Games-Anbieter Electronic Arts (EA) mit minus 45 Prozent und der Reifenfabrikant Dunlop, der ein Minus von 41 Prozent verzeichnete.

Die gefragtesten Produkte

Einiges getan hat sich darüber hinaus bei den einzelnen Produkten und Produktkategorien. Während 3D-Drucker und sogenannte Powerbanks, mobile Zusatz-Akkus für Smartphones, komplett neu im Ranking aufgetaucht sind, legte vor allem die Produktkategorie Smartwatches zu. Im Vergleich zum Vorjahr stand 2014 ein Plus von 922 Prozent zu Buche. Ebenfalls deutlich an Interesse hinzugewonnen haben zudem Trinksysteme (plus 650 Prozent) sowie Spiele (558 Prozent) und Zubehör (236 Prozent) für die Playstation 4.

Die am häufigsten nachgefragten Produktkategorien bei Preisvergleichsportalen waren der Erhebung von PreisAnalytics zufolge Arzneimittel, die allerdings insgesamt um 18 Prozent eingebüßt haben, Notebooks, Handys ohne Vertrag, Damendüfte, LCD-Fernseher, Modelleisenbahnen, Herrenschuhe, Sommerreifen, Bettwäsche und Damenuhren.

Grafik Top Produktkategorien 2014

Die am häufigsten nachgefragten Produktkategorien bei Preisvergleichsportalen

PreisAnalytics

 Unter den übergreifenden Kategorien (siehe Chart) liegt Haushalt & Wohnen mit 16.430 relevanten Produkten im Monat (2013: 13.725) auf dem Spitzenplatz. Auf den weiteren Rängen folgen Sport, Spiel & Freizeit mit monatlich 14.899 relevanten Produkten (10.697), Heimwerken & Garten mit 9.914 relevanten Produkten (7.360), das Computer & Software mit 8.637 relevanten Produkten (8.832) vom dritten Rang verdrängt hat, und Unterhaltungselektronik mit 6.317 relevanten Produkten (5.345).

Für die Erhebung wertete PreisAnalytics aus, wie viele relevante Produkte einer Marke auf Online-Preissuchmaschinen auftauchen. Als relevante Produkte wurden dabei die am häufigsten nachgefragten beziehungsweise populärsten Produkte definiert. Grundlage der Auswertung waren Daten, die jeweils im November 2013 und 2014 erhoben wurden.

Die generell wertvollsten Marken der Welt hat das Marktforschungsinstitut Interbrand ermittelt und dabei auch etliche Unternehmen aus der Online-Branche in den Top Ten gelistet. So auch auf Platz eins, der Apple gehört.

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