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Konversionsrate statt Click-Through-Rate

Konversionsrate statt Click-Through-Rate

Viel aussagekräftiger als die Click-Through-Rate ist die Conversionrate für den Erfolg einer Marketingkampagne. (Photo: Photocase/mschmidt)

Viel aussagekräftiger als die Click-Through-Rate ist die Conversionrate für den Erfolg einer Marketingkampagne. (Photo: Photocase/mschmidt)

Unternehmen sollten beim Marketing auf Abverkauf und nicht auf Traffic zielen: Die Klickrate zu steigern, bringt deutlich weniger, als bei seinen Kampagnen den Focus auf die Konversionsrate zu setzen. Das belegt eyeblaster-Chef Christoph Benning mit einer neuen Studie.

Der Anbieter von Onlinemarketing-Technologie eyeblaster hat in einer Analyse von 2.000 Kampagnen herausgefunden, dass die Konversionsrate von Werbebannern, auf denen die User notwendige Daten direkt eingeben können, fünf Mal so hoch ist wie bei konventionellen Bannern, über die die Nutzer erst auf eine Seite geleitet werden, um dort die Eingaben zu machen.

Die Konversionsrate bei Bannern mit Eingabefeld lag der Studie "Trends in Conversions" zufolge bei 1,06 Prozent, bei Standardbannern waren es gerade einmal 0,20 Prozent. Rich-Media-Banner liegen mit 0,51 Prozent dazwischen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Konsumenten ein Banner mit Eingabefeldern ausfüllen, ist fast achtmal höher als dass sie darauf klicken. Außerdem belegt die Studie, dass 34 Prozent der Unique User, die aktiv auf eine Werbeeinblendung reagieren, Informationen in die Eingabefelder eintragen.

Christoph Benning, Geschäftsführer von eyeblaster fasst die Ergebnisse zusammen: "Je kürzer der Weg für den Konsumenten im Umwandlungsprozess (Viewer-to-Converter-Funnel) ist, desto höher die Konversionsrate. Der Schritt zur Reaktion muss für sie so bequem und kurz wie möglich gestaltet sein."

Die Studie kann kostenlos über die Webseite von eyeblaster herunter geladen werden.

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