INTERNET WORLD Logo Abo

Junge User kaufen Mode bei eBay

Wer shoppt wo? (foto: Fotolia.com/Michael Röder)

Wer shoppt wo? (foto: Fotolia.com/Michael Röder)

Die Markenhersteller trendiger Mode riskieren Umsatzverluste, wenn sie bei der Auswahl ihrer Verkaufsplattformen allein auf die Größe des Anbietershops setzen und nicht überprüfen, ob ihre Zielgruppe dort einkaufen geht. Das ist das Ergebnisse der repräsentativen novomind-Studie "Marktplatzsortimente".

Beispiel karstadt.de: Die Internetplattform rangiert zwar in der deutschen Kundenwahrnehmung unter den Top-Five der großen Warensortiment-Anbieter. Bis zu der konsumfreudigen Zielgruppe der 14-bis 29-Jährigen hat sich das breit aufgestellte Modeangebot jedoch noch nicht herumgesprochen. So wird jeder vierte junge Onlineshopper als potentieller Kunde des Einkaufsriesen nicht erreicht. Umso mehr kommt es für die Markenhersteller darauf an, einen Wunschmarktplatz auf den Bekanntheitsgrad bei ihren Zielgruppen hin zu überprüfen, schreibt die Studie.

Die besten Aussichten für Anbieter junger Mode bietet im Beispielsfall das Internet-Auktionshaus eBay. Denn knapp 90 Prozent der 14- bis 29-jährigen Internet-Konsumenten ist hier regelmäßig auf der Suche nach kostspieligen Labeln wie G-Star, Jack & Jones oder Ed Hardy. Ein umgedrehtes Bild zeigt sich dagegen bei der Generation 50 Plus: Knapp die Hälfte dieser Käufergruppe lässt den virtuellen Marktplatz von eBay bei Modeeinkäufen außer Acht und gibt stattdessen dem Frankfurter Traditionsversandhaus von Neckermann den Vorzug. Mehr als 80 Prozent dieser Internet-Klientel steuern in Modefragen gezielt neckermann.de an.

Das könnte Sie auch interessieren