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Interneteuphorie lässt nach

Interneteuphorie lässt nach

Nur noch 56 Prozent der Unternehmen meinen, dass das Internet im Marketingmix auch 2009 wichtiger wird, im Spätsommer 2008 glaubten daran noch 81 Prozent der Befragten. Das weist die aktuelle Frühjahrsumfrage der Organisation Werbungtreibender im Markenverband (OWM) aus.

Insgesamt rechnen der Umfrage zufolge 52 Prozent der Unternehmen in diesem Jahr mit rückläufigen Werbeausgaben. Im Spätsommer 2008 rechneten damit lediglich 38 Prozent. Schon im ersten Quartal hätten 37 Prozent der OWM-Mitglieder weniger für Werbung ausgegeben, als im Vorjahreszeitraum.

Die sinkenden Werbeausgaben sind laut Studie auf niedrigere Umsätze und gefallene Erträge zurückzuführen. Fast ein Drittel der Mitgliedsunternehmen (31 Prozent) wollen ihre Werbespendings um zehn oder mehr Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückschrauben. Lediglich 10 Prozent der Unternehmen gaben an, ihre Werbeausgaben um zehn oder mehr Prozent steigern zu wollen.

"Das sind natürlich alarmierende Signale für die deutsche Werbewirtschaft, eine Erholung wird es voraussichtlich erst in 2010 geben", resümiert Joachim Schütz, Geschäftsführer der OWM die Ergebnisse der Frühjahrsumfrage.

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