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Geldregen

Studie "State of Startups" Gründer-Umfrage: Das sind die beliebtesten Tech-Chefs

Nicht jeden Gründer erwartet am Ende auch der ersehnte Geldregen

shutterstock.com/pathdoc

Nicht jeden Gründer erwartet am Ende auch der ersehnte Geldregen

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Wie lief das Jahr 2016 für Start-ups? Wer hat das Zeug zum "Unicorn" und wer kann einen Exit hinlegen? Fragen, die die Studie "State of Startups" beantwortet. Auch der beliebteste Tech-Chef wurde ermittelt.

Das Jahr 2016 war definitiv ein Start-up-Jahr. Antworten auf die Frage, was die Gründer in den vergangenen zwölf Monaten bewegt hat, gibt die Studie "State of Startups" unter mehr als 700 US-Gründern aus dem Tech-Sektor.

Eine Erkenntnis: An Optimismus fehlt es nicht. Immerhin 18 Prozent der Gründer glauben, ihre Firma hat das Potenzial ein "Unicorn" zu werden, also Jungunternehmen, die mit mehr als einer Milliarde US-Dollar bewertet werden. Aktuell das erfolgreichste Einhorn ist übrigens Uber.

Erwartete im vergangenen Jahr nur einer von drei Gründern einen Exit hinzulegen, waren es im laufenden Jahr stolze 43 Prozent. Auf die Frage, wer denn der Wunsch-Käufer für ihr Unternehmen sei, nannten die meisten Befragten die Google-Mutter Alphabet.

Die beliebtesten Tech-Chefs

Es gibt einige prominente und populäre Köpfe hinter Tech-Firmen, die sich die Gründer zum Vorbild nehmen. Ganz oben auf der Liste ist der Studie nach wie im vergangenen Jahr Elon Musk. Der Chef von Tesla und SpaceX liegt mit 23 Prozent auf Platz eins, gefolgt von Jeff Bezos von Amazon (zehn Prozent), Facebook-CEO Mark Zuckerberg (zehn Prozent) und Apple-Mann Steve Jobs (fünf Prozent).

Bei den Frauen liegt Sheryl Sandberg, COO von Facebook, vorne. Sie erreicht in der Liste der Männer und Frauen ein Prozent und im "weiblichen Ranking" fünf Prozent.

Apropos Männer und Frauen: 61 Prozent der Gründer sagen, ihre Vorstände sind nur Männer.

Sorgen und Hypes

Die größte Sorge der Start-ups ist nach wie vor die Frage, wie man an gutes Personal kommt. Stand 2015 an zweiter Stelle noch das Umsatzwachstum, liegt in diesem Jahr das Akquirieren von Kunden an Platz zwei. Die Themen Multikulti und Work-Life-Balance beunruhigen nur einen von vier Gründern.

Sieben von zehn indes sagen, dass das Thema Bitcoins völlig überwertet wird. Die Hälfte (54 Prozent) glaubt allerdings, dass die Bereiche AgTech (Agricultural Tech) und Biowissenschaften (52 Prozent) noch nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.

Blick in die Zukunft

Ebenfalls über die Hälfte (52 Prozent) der Gründer glaubt, dass sie in zehn Jahren immer noch CEO sind. 37 Prozent denken, dass das nicht mehr so sein wird. Sollte die eigene Firma scheitern, denken die meisten es wird daran liegen, dass nicht genug Nachfolge-Kapital eingesammelt werden konnte. Die anderen Gründe:

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stateofstartups.firstround.com

Interessant ist auch, dass 39 Prozent der Gründer auf Profitabilität aus sind, während sich 61 Prozent auf das Wachstum konzentrieren. Die meisten wollen übrigens in ein bis drei Jahren profitabel werden.

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stateofstartups.firstround.com

Zum Studiendesign:

Der Befragungszeitraum war September 2016. 38 Prozent der Befragten sind Gründer im Bereich Enterprise, 23 Prozent im Sektor Consumer Internet, neun Prozent im Fintech- und sieben Prozent im E-Commerce-Bereich. Sechs Prozent kommen jeweils aus Health Care, Hardware und AdTech.

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