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Firefox lässt Microsoft zittern

Firefox ist dem Internet Explorer auf den Fersen.

Firefox ist dem Internet Explorer auf den Fersen.

Mit einem Marktanteil von 39 Prozent ist der Browser-Herausforderer Firefox seinem mächtigen Konkurrenten Internet Explorer inzwischen schon recht dicht auf den Fersen.

Der Internet-Browser Firefox hatte Ende 2008 in Deutschland einen Marktanteil von 39 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt das Hamburger Marktforschungsinstitut Fittkau & Maaß in einer aktuellen W3B-Erhebung. Das bisherige Dickschiff Internet Explorer sank seit dem Erscheinen des Open-Source-Browsers Ende 2004 von 90 Prozent auf aktuell 54 Prozent.

Betrachtet man die unterschiedlichen Versionen der Web Browser im Detail, so zeigt sich ein interessantes Bild. Die aktuelle Version 7 des Internet Explorer sowie die Versionen 2 und 3 von Firefox können zu den "modernen" Browsern gezählt werden: Sie sind allesamt mit Features wie "Tabbed Browsing", "RSS-Feed-Unterstützung" oder eingebautem "Phishing-Filter" ausgestattet. Auf den mittlerweile in die Jahre gekommenen Internet Explorer 6 trifft dies nicht zu.
Zusammen genommen erreichen die beiden "modernen" Firefox-Versionen einen Marktanteil von 38 Prozent. Die "moderne" Version 7 des Internet Explorers hingegen wird von lediglich 37 Prozent eingesetzt. Somit hat Firefox schon jetzt ganz knapp das Rennen um die Marktführerschaft unter den modernen Browsern gewonnen - und verweist den Internet Explorer 7 auf Platz zwei.

Mit Spannung darf man das Erscheinen der neuen Versionen von Firefox und Internet Explorer im Jahr 2009 erwarten. Dann wird sich zeigen, ob Firefox in diesem Jahr auch die Gesamt-Marktführerschaft erreichen wird.

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