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Geschenke und eine Comupter-Maus

Aussicht auf das Weihnachtsgeschäft Deutscher Online-Handel wächst um 10 Prozent

shutterstock.com/Pixelbliss
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In Sachen Weihnachts-Shopping im Web soll Deutschland im europaweiten Vergleich um zehn Prozent wachsen und sich damit in diesem Jahr den zweiten Platz sichern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Prognose von Adobe.

Am 27. November soll der deutsche Online-Handel für den Einkauf der Weihnachtsgeschenke seinen Höhepunkt erreichen. An diesem Tag sollen insgesamt satte 549 Millionen Euro umgesetzt werden - so viel wie an keinem anderen Tag des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle "Adobe Digital Insights (ADI) Holiday Spending Survey 2016".

Fast vier Wochen vor Heiligabend werden die Deutschen im Durchschnitt für Geschenke 7,68 Euro im Web ausgeben. Diese Ausgaben sind 1,9 Mal höher als an jedem anderen Tag in der Vorweihnachtszeit. Der erwartete Gesamtumsatz des Online-Weihnachtsgeschäfts soll in diesem Jahr um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr auf mehr als 22,73 Milliarden Euro wachsen.

Deutschland ist auf Platz zwei

Damit wird sich der Prognose nach Deutschland im europaweiten Vergleich den zweiten Platz sichern. Nur Großbritannien wird aller Wahrscheinlichkeit nach noch mehr Umsatz im Web zur Weihnachtszeit generieren, und zwar 27,28 Milliarden Euro.

Rund 43 Prozent - also fast jeder Zweite in Deutschland - plant die Geschenke für seine Lieben im Netz zu ordern. In Großbritannien sind es sogar 51 Prozent. Der ausschlaggebende Grund für den Online-Kauf ist für 50 Prozent der Preis. Aber auch die Produktvielfalt, die die zahlreichen Shops im Web bieten, ist für 39 Prozent der Deutschen ein gutes Argument fürs Online Shopping.

35 Prozent der Deutschen bevorzugen den Kauf im Netz, da sie dort von Menschenmassen und Gedrängel in den stationären Läden verschont bleiben. Die Möglichkeit schnell in der Mittagspause vom Arbeitsplatz aus Geschenke zu bestellen, ist für zwölf Prozent der deutschen Online Shopper ein ausschlaggebendes Argument für den Kauf im Web.

Der mobile Anteil wird in diesem Jahr zunehmen

Der Anteil, der über mobile Endgeräte geshoppten Artikel, wird sich in dieser Weihnachtssaison auf rund 24 Prozent erhöhen. Smartphones machen dabei 14 Prozent aus, zehn Prozent entfallen auf Tablets.

Gründe für den Anstieg im Bereich Mobile-Shopping sind, dass rund 23 Prozent der Shopper mittlerweile der Meinung sind, dass sich das Einkaufen mit dem Smartphone wesentlich vereinfacht hat. Des Weiteren spielt die fortschreitende mobile Optimierung der Web Shops hier mit rein. Dieser Ansicht sind 56 Prozent. Ebenso sollen auch Apps (45 Prozent) und Geräte mit größerem Screen (38 Prozent) dazu beitragen, dass das Weihnachts-Shopping zunehmend mobiler wird.

Methodik

Die Ergebnisse des "Adobe Digital Insights (ADI) Holiday Spending Survey 2016" sind auf Basis von 100 Millionen Page Visits auf über 700 Einzelhandels-Webseiten und der Befragung von mehr als 4.000 europäischen Konsumenten erhoben worden.

Adobe-Hollidy-Shopping

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