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Nur 12 Prozent aller deutschen Unternehmen nutzen E-Commerce Foto: Fotolia.com/Tortenboxer

Nur 12 Prozent aller deutschen Unternehmen nutzen E-Commerce

Im Jahr 2008 lag der Anteil der deutschen Unternehmen, die ihre Waren und Dienstleistungen auch im Internet oder über andere elektronische Netzwerke verkauft haben bei zwölf Prozent, ermittelte das Statistische Bundesamt. Der darüber erwirtschaftete Umsatz stieg in den vergangenen drei Jahren aber deutlich an.

Seit 2005 hat sich der Anteil aller deutschen Unternehmen, die ihre Produkte im Internet anbieten kaum erhöht. Das erwirtschaftete Umsatzvolumen ist jedoch im gleichen Zeitraum von 30 Prozent des Gesamtumsatzes auf 39 Prozent im Jahr 2008 gestiegen, teilt das Statistische Bundesamt in seinem Themenheft "Informationsgesellschaft in Deutschland" mit.

Insgesamt nutzten 2008 rund 45 Prozent der Unternehmen den elektronischen Handel als Vertriebs- oder Beschaffungskanal. Das sind fünf Prozent mehr, als noch 2005. Werden nur die Firmen betrachtet, die einen Internetanschluss besitzen, so steigt der Anteil der E-Commerce-Nutzer auf 55 Prozent. Bei den Unternehmen mit Breitbandanschluss sind es sogar 58 Prozent.

Vor allem Unternehmen im Bereich des Hotellerie- und Beherbergungsgewerbe nutzten 30 beziehungsweise 26 Prozent der Unternehmen den elektronischen Vertriebskanal. Der Großteil der Umsätze wird dabei über die eigene Website generiert. So lag der Anteil der elektronischen Umsätze im Bereich Kultur, Sport und Unterhaltung bei 66 Prozent und im Hotellerie- und Beherbergungsgewerbe sogar bei 76 Prozent.

Zu den wichtigsten Themen in diesem Zusammenhang gehören Sicherheit und Datenschutz, um bei den Kunden und Nutzern Vertrauen zu schaffen. Erstaunlich: Im Januar 2009 boten lediglich 31 Prozent der Unternehmen ihren Kunden eine verschlüsselte Datenübertragung für sensible Daten an.

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