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Bitkom-Umfrage Smart Home: Nutzer setzen auf Sprachsteuerung

NicoElNino/Shutterstock
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Einer Bitkom-Umfrage zufolge bedienen immer mehr Smart-Home-Nutzer ihre Gerätschaften per Sprache. Eine andere Steuermöglichkeit ist aber noch deutlich populärer.

Eine wachsende Anzahl von Menschen, die Smart-Home-Anwendungen in ihrem Zuhause installiert haben, steuern diese auch per Sprachbefehl. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Branchenverbands Bitkom unter 1.269 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren - darunter befanden sich 519 Nutzer mit mindestens einer Smart-Home-Anwendung.

Demnach sprechen bereits 65 Prozent der Smart-Home-User mit ihrem Zuhause, sei es per stationärem Sprachassistenten wie Google Home oder Amazon Echo oder per Sprachassistent auf dem Smartphone, dem Tablet oder der Smartwatch. Vor einem Jahr waren es noch 52 Prozent. Männer (69 Prozent) steuern ihre Smart-Home-Geräte etwas häufiger per Sprachbefehl als Frauen (61 Prozent).

Am beliebtesten ist insgesamt allerdings die Steuerung per Smartphone-App (87 Prozent), die Hälfte nutzt dafür auch eine App auf dem Tablet (49 Prozent) und 12 Prozent steuern ihr Smart Home per Smartwatch-App. "Das Smart Home ist zum Haupteinsatzgebiet der Sprachassistenten geworden", sagt Sebastian Klöß, Bereichsleiter Consumer Technology beim Bitkom. "Zuletzt sind nicht nur die Berührungsängste gegenüber der Sprachsteuerung gesunken, sondern auch die Sorge etwa vor Hacker-Angriffen."

Smart Home gewinnt an Popularität

Aktuell verfügen 41 Prozent der Menschen in Deutschland über vernetzte Geräte in ihrem Zuhause. 88 Prozent hiervon sind sich sicher, dass Smart-Home-Anwendungen in ein paar Jahren in jedem Haushalt zu finden sein werden. 77 Prozent würden in ihren eigenen vier Wänden am liebsten alle technischen Geräte miteinander vernetzen und digital steuern.

Fast drei Viertel (72 Prozent) betonen, ihnen hilft das smarte Zuhause dabei, energieeffizienter zu leben. Dies gilt insbesondere für intelligente Heizkörper und Thermostate. Für ein Drittel (33 Prozent) ist die Nachhaltigkeit der Smart-Home-Anwendungen selbst sogar ein klares Kaufkriterium.

Am meisten achten Nutzerinnen und Nutzer jedoch auf Benutzerfreundlichkeit (60 Prozent) und die Kompatibilität zu bereits vorhandenen Smart-Home-Anwendungen (36 Prozent). 35 Prozent ist der Preis und fast ebenso vielen (34 Prozent) ein gutes Testergebnis wichtig, etwa durch die Stiftung Warentest oder ein Fachmagazin.

Die Aspekte Datensicherheit und Datenschutz spielen für ein Viertel beim Kauf eine Rolle (25 Prozent). Die allermeisten Nutzerinnen und Nutzer (98 Prozent) wünschen sich im Übrigen auch eine klare Kennzeichnung, welche Smart-Home-Produkte sicher sind.

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