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Spotify

Streaming-Dienst Spotify: 216 Millionen Euro Werbeeinnahmen

shutterstock.com/Denys Prykhodov
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Spotify rechnet mit etwas langsamerem Wachstum der Nutzerzahl nachdem die Entwicklung im ersten Quartal die Erwartungen verfehlte. Mit Werbung in der Gratis-Version nahm Spotify in den ersten drei Monaten dieses Jahres 216 Millionen Euro ein.

Spotify hat seine Prognose für das Wachstum der Nutzerzahlen in diesem Jahr gesenkt, nachdem die Entwicklung im ersten Quartal die Erwartungen verfehlte. Der globale Marktführer beim Musikstreaming stellt sich nun auf bis zu 422 Millionen Nutzer zum Jahresende ein - statt zuvor 427 Millionen. Zugleich rechnet das in Schweden beheimatete Unternehmen nach wie vor mit 184 Millionen zahlenden Abo-Kunden und hob die Umsatzprognose leicht an.

Zum Ende des vergangenen Quartals kam Spotify auf 356 Millionen Nutzer. Damit kamen binnen drei Monaten 11 Millionen hinzu. Die Zahl der Abo-Kunden stieg von 155 auf 158 Millionen. Sie bringen den Großteil der Spotify-Erlöse ein - im vergangenen Quartal waren es gut 1,9 Milliarden Euro.

Mit Werbung in der Gratis-Version nahm Spotify 216 Millionen Euro ein.

Nummer 1 vor Apple

Insgesamt stieg der Konzernumsatz im Jahresvergleich um 16 Prozent. Unterm Strich blieb ein Quartalsgewinn von 23 Millionen Euro in den Kassen - nach einem schmalen Überschuss von einer Million Euro ein Jahr zuvor.

Spotify ist die klare Nummer eins im Musikstreaming-Geschäft vor Apple. Der iPhone-Konzern hatte in seinem Dienst Apple Music im Sommer 2019 mehr als 60 Millionen Abo-Kunden - und nannte seitdem keine neuen Zahlen. Apple verzichtet anders als Spotify auf eine Gratis-Version.

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