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Jobsuche innerhalb der Google-Suche 7 Tipps für Stellenausschreibungen für Google for Jobs

Shutterstock/charnsitr
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Wie verfasst man die optimale Stellenanzeige? Gerade für Google for Jobs, der Jobsuche innerhalb der Google-Suche, gibt es besondere Anforderungen. Wir haben sieben Tipps für Unternehmen parat.

Von Patrick Schmidt, Gründer SEO for Jobs

1. Passender Stellentitel

Der Stellentitel ist die erste Information an den Leser. Deshalb sollte er nicht nur Lust auf mehr machen, sondern vor allem eine Antwort auf die Frage "Um welche Arbeit geht es hier?" sein. Der Stellentitel ist außerdem relevant für Suchmaschinen und wird ohne die richtige Bezeichnung wenig Aufrufe bekommen.

2. Interessanter Einstieg

Außerdem sollte der Anfang einer Stellenausschreibung Interesse wecken. Das kann gut durch einen kurzen Einblick ins Unternehmen oder das Aufzählen der Vorzüge des Jobs erzielt werden.

3. Informationen über den Arbeitgeber

Nach dem Einstieg sollte es eine kurze Übersicht über das Unternehmen geben. Diese könnte Informationen darüber enthalten wie z.B:

•            Größe des Unternehmens
•            Welches Produkt oder welcher Service wird bereitgestellt
•            Angaben über die Unternehmenskultur und -organisation
•            USP (Unique Selling Point)

Stellenanzeigen können dadurch auch als Marketing-Plattform dienen und den Bekanntheitsgrad steigern.

4. Konkrete Aufgabenbeschreibung und Anforderungsprofil

Wichtig ist außerdem, konkrete Aufgabenbeschreibungen zu liefern. Auch wenn es um dasselbe Berufsbild geht, hat jedes Unternehmen verschiedene Anforderungen an seine Mitarbeiter. Zu den erforderlichen Kompetenzen sollte es auch eine kleine Begründung geben, damit nichts aussagende oder sehr allgemeine Fähigkeiten, wie z.B. Pünktlichkeit, vermieden werden.

Neben den Hard-Skills sollten auch die Soft-Skills, auf welche das Unternehmen großen Wert legt, in der Anzeige enthalten sein. Jede Firma hat mittlerweile ihre eigene Kultur entwickelt und sollte diese auch transparent nach außen tragen. Davon profitieren sowohl Bewerber als auch das Unternehmen. Mögliche zukünftige Mitarbeiter sehen, ob sie sich mit dem Unternehmen identifizieren können. 

5. Leistungen für den Arbeitnehmer

 In Stellenausschreibungen sollte außerdem explizit auf Leistungen und Vorteile verwiesen werden. Bewerber werden dadurch nicht nur hellhörig, sondern können diese mit ihren eigenen Vorstellungen vergleichen. Hier sollten aber nur Versprechungen gemacht werden, die auch eingehalten werden können.

6. Roter Faden

Zentrale Rolle spielt außerdem die Struktur. Durch klare Auflistung von Aspekten unter Zwischenüberschriften können Bewerber sich gut zurechtfinden. Damit kann auch ein roter Faden geschaffen werden, der die Stellenbeschreibung übersichtlicher und attraktiver macht.

7. Schluss

Durch einen positiven Appell wie "Wir hoffen wir konnten Sie für unser Unternehmen begeistern und freuen uns auf Ihre Bewerbung" werden Bewerber direkt angesprochen. Wenn außerdem ein persönlicher Ansprechpartner genannt, oder durch einen Link auf die eigene Karriereseite verwiesen wird, ist der Bewerber eher geneigt sich zu melden.

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