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Grafik zum Thema Multichannel

dmexco 2015 Die Veränderung des Point-of-Sale durch die Digitalisierung

shutterstock.com/abstractdesignlabs
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Mobile und Multichannel sorgen dafür, dass sich der Point of Sale zunehmend verändert. Welche neuen Möglichkeiten diese bieten, debattierten drei Experten der Branche auf der dmexco.

Um sich mit dem Thema "Multichannel? It's time for mobile!" auseinanderzusetzen, trafen sich auf der dmexco 2015 Arnulf Keese, Vice President & Managing Director D/A/CH Paypal, Dominik Dommick, Managing Director Payback sowie Klaus Hellmich, Member of the Management Board Multichannel Retailing Galeria Kaufhof.

Grundsätzlich scheint heute Multichanneling so einfach zu sein. Doch viele Unternehmen stellt es vor große Herausforderungen. Das ist auch bei Galeria Kaufhof der Fall. "Wir denken 'Mobile First' und das in verschiedenen Bereichen. Das geht von zukünftigen mobile Payment Lösungen bis hin zu Navigationsmöglichkeiten für Kunden im Store", sagte Hellmich. Doch wirklich umgesetzt ist noch keine dieser Ideen. Damit sich mobile Zahlungsmöglichkeiten etablieren können, müssen allerdings die Kunden an der Kasse über die möglichen Bezahlverfahren aufgeklärt werden.

In einem ersten Schritt in Richtung digitaler stationärer Handel sind die Filialen von Galeria Kaufhof mit rund 1.500 Tablets ausgestattet worden. Mit deren Hilfe sollen Kunden besser beraten werden und Verkäuferinnen schneller Informationen über zum Beispiel Verfügbarkeiten von Artikeln bekommen.

Dommick ist der Meinung, dass die Digitalisierung des klassischen Handels stetig voranschreitet, unter anderem durch Mobile Payment. Er könne sich sogar vorstellen, dass in ein paar Jahren die klassische Payback-Karte obsolet wird. Denn Payback arbeitet gerade an einer neuen Generation der App mit der künftig auch mobiles Bezahlen an der Kasse möglich werden soll.

Paypal scheint in dieser Runde ein Vorreiter zu sein, denn laut Arnulf Keese zahlen bereits ein Viertel der Paypal-Kunden weltweit via Mobile. Deutschland hinkt in diesem Bereich noch hinterher. Nicht zuletzt, weil die Deutschen sehr ängstlich bezüglich ihrer Daten seien, meinte Dommick.

"Sobald es dem stationären Handel allerdings gelingt, seine digitalen Bestrebungen umzusetzen, wird er ganz vorne dabei sein. Denn er hat das Potenzial das Beste aus beiden Welten (online und offline) zu kombinieren", so Keese.

Auch auf dem Shopping Summit der dmexco thematisierten die Speaker die Digitalisierung des Einzelhandels. Der Einzelhandel muss sich dem Omnichannel öffnen. Nur so können sich Händler künftig am Markt noch behaupten.

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