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Trends für die digitale Zukunft

Trends für die digitale Zukunft "Veränderung ist der Motor für Wachstum"

Mobile wird die digitale Welt nachhaltig verändern - davon zeigt sich Mainardo de Nardis von OMD Worldwide auf der dmexco in Köln überzeugt. Dieser Wandel sei auch dringend erforderlich, um das weitere Wachstum zu sichern.

Allerdings sei bisher noch nicht klar, in welche Richtung diese Veränderung gehen werde, so de Nardis. Die Zugänge zum Internet wandeln sich bereits vom stationären Rechner hin zu mobilen Schnittstellen. Aber auch Konsolen und TV-Geräte und einige mehr werden webfähig.

Bis 2013 wird die Zahl der mobilen Internetnutzer weltweit die Marke von einer Milliarde überschreiten. Ein Großteil davon kommt aus Asien und Afrika. Die werden künftigen Onliner de Nardis zufolge überhaupt kein stationäres Internet mehr kennen.

"Das mobile Internet wird sich sehr viel schneller verbreiten, als es bisher angenommen wird", erklärt Nardi. Im Zuge dessen werde das Internet deutlich personalisierter. Der Trend gehe ganz klar in Richtung Social Media. Netzwerke veränderten die Art des Engagements der Konsumenten. "Früher haben sich Freunde und Bekannte gegenseitig geschenkt, heute teilen sie Webinhalte miteinander."

In Zukunft werden die Grenzen der Lebenswelten zunehmend verschwimmen. Augmented Reality sei dafür ein sehr deutliches Beispiel. Aber auch die Verbindung verschiedener Geräte und Netzwerke untereinander werde stärker. Außerdem werden die Nutzer künftig mehr Informationen über sich und ihre Interessen öffentlich machen, so dass die Nutzer besser mit den von ihnen gewünschten Inhalten versorgt werden.

"Sämtliche Prozesse, die heute bereits möglich sind, werden schneller", prognostiziert Nardis. So können beispielsweise in Zukunft mehr und mehr Informationen zum Beispiel über Webseitennutzer in Echtzeit ausgewertet werden. Die Nutzer seien dann in der Lage, sich sofort jede Art von Informationen auf den Smartphone-Bildschirm zu holen.

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