INTERNET WORLD Logo Abo

Studie: Smart-TV-Nutzung Der Trend geht zum vernetzten Gerät

Eines der Top-Themen auf der diesjährigen dmexco ist "Smart-TV-Advertising". In Deutschland verwenden bereits 80 Prozent der Gerätebesitzer vernetzte Funktionen - das ergab eine Studie von Rovi zur Smart-TV-Nutzung.

Besitzer von vernetzten Fernsehern konsumieren mehr Medieninhalte, sind länger online und sehen oft zwei Bildschirme gleichzeitig an. Das sind die ersten Ergebnisse einer dreiteiligen Studie zur Smart-TV-Nutzung in Deutschland, die von Rovi Corporation und Decipher Research, einem Unternehmen für Medienstrategie und Forschung, veröffentlicht wurde.

Die konkreten Studienergebnisse: 80 Prozent der Gerätebesitzer verwenden vernetzte Funktionen und konsumieren aktiv Online-Inhalte – vorwiegend von Video-Angeboten: Bei der wöchentlichen Nutzung von Online-Angeboten steht bei den 500 Befragten Youtube mit 60 Prozent an erster Stelle, gefolgt von Sat1.tv (38 Prozent) und der ZDF Mediathek (38 Prozent).

Haushalte mit vernetzten Geräten sind im Durchschnitt 3,1 Stunden täglich zu Hause online. Sie nutzen häufig einen zweiten Bildschirm während des Fernsehens, in 51 Prozent der Fälle ist das das Tablet, 49 Prozent bevorzugen das Smartphone. Der Laptop bildet mit 40 Prozent das Schlusslicht. 38 Prozent nutzen die vernetzten Funktionen, um sehenswerte Inhalte zu suchen, 31 Prozent zur Planung der TV-Sendungen und 24 Prozent zum Finden spezifischer Programme.

Interessant ist auch ein Blick auf das Nutzerprofil: Mit 71 Prozent sind die Besitzer von vernetzten Geräten vorwiegend männlich sowie besser ausgebildet. Dazu haben sie einen höheren Verdienst als der Bundesdurchschnitt.

Auf der dmexco wird Jeff Siegel, Senior Vice President Worldwide Advertising bei Rovi, auch in seinem Vortrag auf den neuen Bereich "Smart-TV-Advertising" eingehen. Die zweite und dritte Phase der deutschen Studie ist voraussichtlich im vierten Quartal abgeschlossen. Darin wird die Akzeptanz und Effektivität von interaktiver Werbung auf vernetzten Geräten untersucht.

Das könnte Sie auch interessieren