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UIM präsentiert neuen Multiscreen-Ansatz

UIM präsentiert neuen Multiscreen-Ansatz Targeting-Möglichkeiten für alle Bildschirme

Auf der dmexco stellt United Internet Media (UIM) einen neuen Multiscreen-Ansatz vor, der ein Targeting über verschiedene Bildschirme hinweg ermöglicht. Werbungtreibende können nun zum Beispiel ein "Multiscreen Frequency Cap" festlegen.

Etwa ein Jahr lang hat United Internet Media (UIM) an seinem Multiscreen-Angebot gefeilt - auf der dmexco wird unter anderem erstmals Multiscreen Targeting vorgestellt. Das Besondere daran: Die Werbung wird nicht einfach nur auf den verschiedenen Bildschirmen ausgespielt, sondern - und das ist laut Michael Burst, Leiter Product Management Target Group Marketing bei UIM, einzigartig - auch zielgerichtet ausgeliefert. "Bislang gab es keine Verbindung zwischen den Nutzungsprofilen der User auf den stationären und den mobilen Endgeräten", so Burst.

Entsprechend lieferten getrennt ­erfasste Profile keine Erkenntnisse über das Multiscreen-Nutzungsverhalten. Das heißt: Die Informationen, dass User X etwa morgens über sein Smartphone, mittags über seinen PC am Arbeitsplatz und abends über seinen Laptop Web.de oder GMX nutzt, wurden bislang getrennt verarbeitet. Für die exakte Aussteuerung von Werbung ist die neue Methode aber wichtig, schließlich soll der User als Zielgruppenzugehöriger auf allen Endgeräten erreicht, dabei aber nicht undosiert mit Werbung "zugeballert" werden.

Genau diese Lücke will UIM über einen pseudonymisierten Schlüssel schließen. Dieser beruht auf den Log-in-Daten der Nutzer von Web.de und Gmx.de. "Dieser Unique Key führt die Nutzungsprofile auf Basis der Log-in-Daten datenschutzkonform zusammen und liefert damit die Grundlage für Multiscreen-fähiges Targeting", erklärt Burst. So kann beispielsweise genau ­bestimmt werden, mit wie vielen stationären und mit wie vielen mobilen Kontakten die Zielgruppe einer Kampagne angesprochen werden soll. Diese Kontaktdosierung pro Kanal ist ab der dmexco möglich.

Noch in Vorbereitung ist eine Kontakt­dosierung unabhängig vom Kanal. Hier legt die Agentur oder der Werbekunde einfach ein Multiscreen Frequency Cap fest. Das heißt: Bei einem Frequency Capping von vier erhält der User die Werbeeinblendung insgesamt viermal, ganz gleich auf welchem Endgerät. Ebenfalls noch in Vorbereitung ist die Königsdisziplin "Multiscreen Story Telling". Hier ­erhält die Zielgruppe zum Beispiel exakt drei Kontakte in klar definierter Reihenfolge. In Print wäre dies vergleichbar mit einer Anzeigenstrecke mit unterschiedlichen, aufeinanderfolgenden Motiven. Passend zu Multiscreen Targeting präsentiert UIM bildschirmübergreifende Werbeformate wie "Classic Advertorial", "Page Skin Ad" oder das "Responsive Billboard".

Seit United Internet Media seine mobilen Ausgaben von Web.de und GMX wieder in Eigenregie vermarktet, konnten die Angebote in den AGOF mobile facts deutlich zulegen.

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