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OWM untersucht Online-Werbeleistung

OWM untersucht Online-Werbeleistung Mängel bei der Auslieferung

Mängel bei der Auslieferung von Online-Werbeleistung hat die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) festgestellt. Sie appelliert auf der dmexco an Marktteilnehmer, gemeinsam ein allgemein akzeptiertes Auditing zu entwickeln.

Im Auftrag der OWM hat die Berliner Strategieberatung Companion sieben Kampagnen mit 65 Buchungen bei 21 Vermarktern und insgesamt 195 Millionen Adimpressions untersucht. Dabei wurde nur bei zwei Buchungen eine Übererfüllung der Werbeleistung festgestellt, bei den anderen eine Untererfüllung von bis zu 35 Prozent.

"Das Problem ist eine unzureichende Erfassung der Onlinewerbung“, sagt Geschäftsführer Joachim Schütz. "Im Displaymarkt wird nicht die Anlieferung eines Werbemittels bestätigt, sondern nur die Auslieferung durch eine Agentur oder einen Vermarkter". Für Werbetreibende sei aber entscheidend, was beim Nutzer ankomme.

Um die Abweichungen zu klären, sei ein von allen Marktteilnehmern entwickeltes Kontrollverfahren erforderlich. "Wie dieses letztendlich ausschaut und organisatorisch strukturiert wird, sollten die entsprechenden Verbände gemeinsam definieren", so Schütz. Das Ziel könnte nach Ansicht der OWM ein unabhängiges Auditing sein, das im Markt akzeptiert ist und sowohl werbenden Unternehmen wie auch Vermarktern und Agenturen helfen würde, mögliche technische Fehler aufzuspüren und  Kampagnen noch besser auszusteuern.

Die OWM vertritt die Interessen ihrer mehr als 100 Mitgliedsunternehmen in allen relevanten Bereichen der Marketingkommunikation gegenüber Medien, Agenturen, Politik und in der Mediaforschung.

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