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dmexco@home

dmexco 2020: Virtuelle Messe mit positivem Veranstalter-Fazit

dmexco Screenshot
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Die zweitägige dmexco@home ist mit einem Live-Konzert zu Ende gegangen. Erste Stimmen lassen vermuten, dass das Digital Marketing- und Tech-Event auch im nächsten Jahr online gestreamt wird - neben einer physisch abgehaltenen Messe.

Der dmexco - nach wie vor die Leitmesse in Sachen Online Marketing - ist es gelungen, eine digitale Variante innerhalb von drei Monaten auf die Beine zu stellen. Diese Premiere feierten die Beteiligten mit einem Online-Konzert von Mousse T. Es wurde nach zwei Tagen dmexco@home dem Publikum übers Internet live übertragen.

"Mit der Gamescom im B2C-Segment und der dmexco als reinem B2B-Event ist es uns als Koelnmesse gelungen, die Benchmark für künftige hybride Events zu setzen. Für weitere Veranstaltungen in unserem Portfolio werden wir uns genau anschauen, wie wir von dieser Erfahrung profitieren können", bilanziert Gerald Böse, CEO der Koelnmesse. Auch Oliver Frese, COO der Koelnmesse, möchte die dmexco auf digitaler Ebene fortführen, hofft aber auch auf eine physische Veranstaltung im nächsten Jahr.

Gäste aus der ganzen Welt

In diesem Jahr fanden die dmexco-Vorträge als reiner Online Stream statt. Auch die Leadgenerierung erfolgte über (Video-)Chats und Social Media. Trotz weiter Entfernungen waren von den insgesamt über 20.000 Besuchern nach Angaben des Veranstalters 10.000 zur gleichen Zeit online und hörten den über 800 Speakern aus aller Welt zu.

Großes Thema war natürlich, wie sich der Online-Handel in der Pandemie neu erfinden konnte. Aber auch, wie man sich auf Veränderungen beim Search Marketing einstellen sollte oder sich Google für die Optimierung seines Webshops zunutze macht. Ebenso präsentierten zahlreiche Aussteller und Unternehmen ihre neuen Produkte und Partnerschaften. So kooperiert etwa die Payment-Plattform Stripe in Zukunft mit der CRM-Plattform Salesforce für deren neue Plattform "Digital 360".

Networking mal anders

Innerhalb der virtuellen Networking-Plattform konnte man sich während oder nach den Impulsvorträgen austauschen, indem man sich ein virtuelles Kontakte-Netz knüpfte und sich auch abseits der großen Studio-Bühnen virtuell traf. 56 Prozent der Online-Besucher nutzten nach dmexco-Angaben die Möglichkeit, mit anderen Teilnehmern oder Vortragenden über Video- oder Audio-Calls ein Gespräch aufzunehmen. Jede Session im Programm verzeichnete am ersten Messetag im Durchschnitt 230 Zuschauer. 38 Prozent der Teilnehmer in diesem Jahr waren international und trugen ihre Präsentation in englischer Sprache vor.

Die Inhalte sollen auch im Nachgang der Messe weiterhin verfügbar sein. So können Besucher Vorträge noch einmal anschauen oder Vorträge, die sie aufgrund der Fülle an Programm verpasst haben, im Nachhinein sehen. Alle gestreamten Inhalte der dmexco@home sollen laut Veranstalter für Besucher, die ein Ticket erworben haben, im Laufe des Oktobers in einer Mediathek als Video-On-Demand zugänglich gemacht werden.

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