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Ad Networks nützen, aber nicht für alle Inhalte

Ad Networks nützen, aber nicht für alle Inhalte

Ad Networks sollen die Vermarktung digitaler Inhalte erleichtern. Allerdings bieten sie sich nicht für alle Inhalte an. Welche Rolle Ad Networks bei der Vermarktung von digitalen Inhalten spielten, diskutierten unter anderem Frank Addante, Christoph Schuh und Keith Kaplan auf der Kölner Fachmesse dmexco.

In den USA steigt die Zahl an Ad Networks an und auch in Deutschland wird sich die Zahl der Netzwerke in den kommenden zwei Jahren verdoppeln, prognostiziert Frank Addante, CEO von Rubicon Project. Keith Kaplan, President North America bei Adconion fordert zunächst eine klare Definition dessen, was ein Ad Network ist. Dadurch werde es zu einer stärkeren Segmentierung kommen, wie sie bereits in den USA zu finden ist.

Christoph Schuh, Vorstand Marketing und Vertrieb bei Tomorrow Focus glaubt, dass man viele verschiedene Anbieter benötigt, um seinen Webauftritt umfassend und optimal zu vermarkten. "Wer auf nur einen Anbieter zurückgreift, kann hohe ECPMs vergessen." Christian Zimmer, Managing Director von Isobar Germany ergänzt: "Ad Networks haben ihre Berechtigung. Wir brauchen sie, um bestimmte Angebote zu vermarkten." Allerdings müsse man abwägen, welche Inhalte man darüber vermarktet und welche man lieber einem Premiumanbieter anvertraut.

Dabei spiele vor allem die Technologie des Ad Networks eine entscheidende Rolle, meint Carl White, CEO von ValueClick Europe. Aber auch die Reichweite der einzelnen Netzwerke sei angesichts eines immer stärker fragmentierten Markts immer wichtiger. Für Rupert Staines, Vice President Europe von Specific Media, ist auch die von den Ad Networks eingesetzte Targeting-Plattform wichtig. Hier stecke sogar noch einiges an Potential, da viele Netzwerke die gleichen Technologien nutzen.

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