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Konkurrenz zu Google AOL startet Werbeplattform One

Simplifizierung auch beim Logo: AOL One

AOL.com

Simplifizierung auch beim Logo: AOL One

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Fünf Jahre hat AOL entwickelt, jetzt ist sie da: Das Internetunternehmen startet seine Werbeplattform One, die Advertisern Werkzeuge zum Einrichten und Optimieren von Kampagnen an die Hand geben soll.

Mit One will AOL im hart umkämpften Werbemarkt auftrumpfen. Die programmatische Werbeplattform ist gestartet und bringt den Werbekunden nicht nur eigene Optimierungsangebote, sondern auch Möglichkeiten zum Importieren externer Daten.

Dabei setzt das Unternehmen auf Bündelung und Simplifizierung: Ein zentrales Nutzer-Dashboard zeigt den Werbekunden auf einen Blick, welche Kampagnen wo am besten laufen. Damit lassen sich Kampagnen laut AOL, egal ob Suchmaschinenanzeigen oder Fernsehwerbung, direkt vergleichen und die Werbeinvestitionen optimal austarieren. Alle Kauf-Channels, Audience-Management-Plattformen und Daten werden gebündelt und multiple Datenquellen an einem Platz zusammengeführt, um den Kundenweg vom Marketing bis zum Kauf zu visualisieren.

AOL will sich mit One in Konkurrenz zu Google und Facebook begeben. Beide Unternehmen haben Ad-Technologieplattformen im Angebot. Doch AOL betont den offenen Charakter von One: Unternehmen, die ein bestimmtes Analysesystem benutzen, das nicht von AOL stammt, können dennoch mit One arbeiten, da die Plattform offen konzipiert ist und das Abstimmen mit anderen System erlaubt. Den Launch von One hatte AOL bereits vergangenes Jahr am Rande der ad:tech San Francisco angekündigt.

Wie stark die Konkurrenz ist, zeigt Facebook: Das Unternehmen hat ein Patent angemeldet, das die Werbebranche aufhorchen lassen dürfte: In Planung ist offenbar eine Ad Exchange, über die Displaywerbung und native Formate ausgespielt werden können.

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