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Verbreitung ist Trumpf Getty Images bietet Bilder kostenlos an

Shutterstock.com/ra2studio
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Getty Images öffnet sich und stellt seine Bilder kostenlos zur Verfügung - unter zwei Voraussetzungen: Die Webseite darf keinen kommerziellen Zweck verfolgen und die Fotos müssen eingebettet werden.

Blogger aufgepasst: Wer keinen Profit mit seiner Webseite anstrebt, kann jetzt kostenlos Bilder von Getty Images einbetten. Ebenfalls gratis ist die Verbreitung des Materials über soziale Netzwerke.

"Bilder sind das Kommunikationsmedium von heute und Bildsprache ist die meistgesprochene Sprache der Welt", erklärt Mitbegründer und CEO Jonathan Klein. Eingebettete Bilder beinhalten den Namen des Fotografen. Ein Klick auf das Bild führt zu gettyimages.de, wo eine Lizenz für die kommerzielle Nutzung des Bildes erworben werden kann. Damit biete sich jedem die Möglichkeit, Inhalte einfach und legal in einer Art zu verwenden, die die Rechte der Urheber respektiere und ihnen zugleich die Chance auf Lizenzeinnahmen ermögliche, so das Unternehmen. Über das Einbetten der Fotos hat die Bildagentur zudem weiterhin die Kontrolle über ihr  Material.

Getty Images, eine der weltweit umfangreichsten Sammlungen von Fotos aus den Bereichen Nachrichten, Unterhaltung und Sport, setzt stark auf Social Media zur Verbreitung seiner Fotos. Seit Oktober 2013 kooperiert das Unternehmen mit Pinterest. Das Foto-Netzwerk entrichtet im Rahmen dieser Zusammenarbeit Gebühren an Getty Images für das Bereitstellen von Metadaten. Die Agentur teilt diese Einnahmen mit den Urhebern, die außerdem bei der Verwendung ihrer Inhalte als Quelle genannt werden.

Pinterest hat im Februar 2014 eine Kapitalrunde durchgezogen. Mit einer Finanzierung von 200 Millionen US-Dollar kommt die virtuelle Pinnwand auf eine Bewertung von 2,5 Milliarden US-Dollar.

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