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Yahoo streicht Stellen

Yahoos Gewinn bricht um fast 80 Prozent ein

Im ersten Quartal 2009 bricht der Gewinn des Internetkonzerns Yahoo um 78 Prozent ein. Die Yahoo-Chefin Carol Bartz reagiert und entlässt fünf Prozent der Belegschaft weltweit.

Der Umsatz des angeschlagenen Internetkonzerns ging gegenüber dem vierten Quartal 2008 im ersten Quartal 2009 um 13 Prozent auf 1,58 Milliarden US-Dollar zurück, meldet das Unternehmen. In der Folge bricht auch der Gewinn dramatisch ein. So erwirtschaftete das Unternehmen in den Monaten Januar bis März einen Überschuss von nur noch 118 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum konnte Yahoo 536,8 Millionen US-Dollar erzielen, allerdings lag das zu einem großen Teil an einem hohen Einmalgewinn. Dennoch schnitt das US-Unternehmen damit besser ab, als viele Analysten erwartet hatten.

Die Yahoo-Chefin Carol Bartz reagiert auf das schlechte Quartalsergebnis und dampft den Konzern weiter ein. Erstmals muss die neue Regentin nun fünf Prozent der weltweit rund 13.600 Jobs streichen. Seit Beginn ihrer Amtszeit bemüht sich Bartz das Management umzukrempeln und will auch bei den Kosten weitere Einschnitte vornehmen.

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