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AOL-Yahoo-Zusammenlegung noch nicht vom Tisch

Armstrong will AOL an Yahoo verkaufen Yahoooooooooooo...AOL?

Tim Armstrong arbeitet hinter den Kulissen an einer gemeinsamen Zukunft mit Yahoo: Der AOL-Chef soll mit den größten Anteilseignern des Konzerns in Gesprächen stehen, um diesen den Verkauf des von ihm geführten Unternehmens an  schmackhaft zu machen. Wichtigstes Argument dabei sind Kosteneinsparungen.

Während Yahoo über die Verschiebung eigener Anteile nachdenkt, wünscht sich Armstrong offenbar weiterhin eine gemeinsame Zukunft seines Unternehmens mit dem Internetkonzern: Nach Informationen von  führt der AOL-CEO jetzt Verhandlungen mit den Aktionären im Hinblick auf eine Verschmelzung von AOL und Yahoo.

Statt eigenständig im hart umkämpften Internetmarkt zu stehen, sei es günstiger, sich mit Yahoo zu verbinden, so Armstrong. Die Zusammenlegung könne bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar einsparen, da dabei Datenzentren und thematisch identische Webseiten der beiden Internetkonzerne auf ein einziges gemeinsames Angebot reduziert werden könnten. Zudem hätten die beiden Unternehmen gemeinsam eine größere Reichweite und seien damit attraktiver für Werbekunden.

Spekulationen um eine Fusion von AOL und Yahoo hatte es schon kurz nach dem Abgang von Yahoo-CEO Carol Bartz gegeben. Mitte September 2011 hatten die beiden Unternehmen bereits eine Kooperation bekannt gegeben, über die sie gemeinsam mit Microsoft die Display-Übermacht von Konkurrent Google angreifen wollen. Vor genau einem Jahr hatte es bereits einmal Mediengerüchte über eine geplante Übernahme von Yahoo durch AOL gegeben.

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