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Marissa-Mayer

Marissa Mayer Verizon-Deal bringt Yahoo-Chefin 186 Millionen US-Dollar ein

Mayer hatte seit Sommer 2012 versucht, die Talfahrt von Yahoo zu stoppen, konnte aber trotz hoher Investitionen in Medieninhalte und teurer Zukäufe den Schrumpfkurs nicht umkehren.

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Mayer hatte seit Sommer 2012 versucht, die Talfahrt von Yahoo zu stoppen, konnte aber trotz hoher Investitionen in Medieninhalte und teurer Zukäufe den Schrumpfkurs nicht umkehren.

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Marisa Mayer hat es in fünf Jahren nicht geschafft, den Internet-Dino Yahoo wieder auf Kurs zu bringen. Trotzdem wird sie prächtig am Verkauf des Kerngeschäfts an den US-Telekomriesen Verizon verdienen.

Yahoo-Chefin Marissa Mayer wird trotz harter Kritik an ihrer Arbeit prächtig am Verkauf des Kerngeschäfts an den US-Telekomriesen Verizon verdienen. Der Top-Managerin, die es in fünf Jahren nicht schaffte, den Internet-Dino wieder auf Kurs zu bringen, soll der Deal rund 186 Millionen US-Dollar (170 Millionen Euro) einbringen. Das geht aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht hervor, über die zunächst US-Medien wie das "Wall Street Journal" und der Sender CNBC berichteten.

Am 8. Juni sollen die Aktionäre über die 4,5 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme durch Verizon abstimmen. Ursprünglich hatte der Kaufpreis deutlich höher gelegen, doch nachdem Mayer zwei riesige Hackerangriffe auf mehr als eine Milliarde Nutzerkonten beichtete, einigte man sich auf einen Abschlag von 350 Millionen US-Dollar.

Yahoo war einst eine Macht im Online-Geschäft, hat aber nach jahrelanger Krise den Anschluss an Rivalen wie Facebook oder Google verloren.

Lukrativer Abgang

Mayer hatte im Juli 2012 das Ruder bei Yahoo übernommen, doch sie konnte die Hoffnungen nicht erfüllen. Die Lage verschlechterte sich, bis der Konzern im vergangenen Jahr zum Verkauf angeboten wurde. Obwohl die Ex-Google-Managerin umstritten ist, profitiert sie stark vom Verkauf des kriselnden Geschäfts.

Der Betrag, den sie dadurch kassieren würde, umfasst keine Bonuszahlungen, sondern nur Aktienbeteiligungen und -optionen. Die Summe liegt weit über den 23 Millionen US-Dollar, die Yahoo jüngst als Abfindung nannte. Insgesamt dürfte Mayer auf deutlich mehr als 200 Millionen US-Dollar kommen.

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