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Yahoo bestätigt den Abbau von 600 Stellen

Yahoo bestätigt den Abbau von 600 Stellen Kürzungen vor allem in den USA

Die schlechte Nachricht für die Belegschaft von Yahoo fällt besser aus als befürchtet: Statt 650 Jobs wird Yahoo nur 600 Stellen streichen. Entsprechende Mitteilungen erreichten die Mitarbeiter am Dienstag. In Deutschland wird es keine Entlassungen geben.

Die meisten Stellen fallen im Heimatland von Yahoo, den USA weg. Insgesamt wird im Zuge des neuen Stellenabbaus die weltweite Belegschaft von Yahoo um vier Prozent verringert, gab der Konzern bekannt. Von den Kürzungen ist, wie berichtet, vor allem die Product Group um Blake Irving betroffen. Entwarnung gibt es inzwischen für die deutschen Mitarbeiter. Bei ihnen drohen keine Stellenstreichungen.

"Die Veränderungen beim Personal sind Teil einer Strategie, um Yahoo für ein stärkeres Umsatzwachstum und größere Margen aufstellen", heißt es in der Mitteilung. Yahoo wird den betroffenen Mitarbeitern Abfindungen bereitstellen und hilft den Mitarbeitern einen neuen Job zu finden.

Carol Bartz übernahm im Januar 2009 die Führung von Yahoo und hat seitdem insgesamt 2.000 Stellen abgebaut - allerdings wurden in einigen Bereichen wie der Programmierung auch neue Mitarbeiter eingestellt. Dennoch steht Yahoo unter dem Druck der Investoren, die steigende Gewinnmargen fordern. Statt in Technologie setzt Yahoo inzwischen verstärkt auf die Produktion von Inhalten. Neue Redakteure und Amateur-Autoren sollen in Zukunft für viele neue Nachrichten und andere Inhalte sorgen.

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