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Jerry Yang

Jerry Yang kündigt Rücktritt an

Jerry Yang zieht die Konsequenzen aus der Yahoo-Misere

Jerry Yang zieht die Konsequenzen aus der Yahoo-Misere

Nach 17 glücklosen Monaten tut Yahoo-Gründer Jerry Yang das, was in der Branche schon länger spekuliert wird: Er gibt seinen Posten als Yahoo-CEO auf und lässt Headhunter nach einem Nachfolger suchen.

Das Comeback von Jerry Yang war nur ein kurzes Intermezzo: Nach 17 Monaten Amtszeit als CEO tritt er jetzt wieder von der Bühne ab. Der letztlich glücklose Poker um die Microsoft-Übernahme, der Manager-Exodus, die gescheiterte Kooperation mit Google, Gewinnrückgänge und massive Stellenstreichungen waren für den 40-Jährigen doch zu viele negative Schlagzeilen in zu kurzer Zeit. Jetzt wurde ein Beratungsunternehmen beauftragt, einen Nachfolger zu suchen - intern und extern, wie es heißt. Bis dahin wird weiterhin Yang die Geschäfte führen und dem Unternehmen auch im Nachhinein in wichtigen Funktionen zur Verfügung stehen. Die Börse reagiert erleichtert auf die Ankündigung: Der Börsenkurs stieg nachbörslich um vier Prozent. Und auch Microsoft könnte nach dem Weggang von Yang die Verhandlungen mit Yahoo wieder aufnehmen, hoffen Branchenkenner.

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