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Yahoo plant den Abbau von 650 Jobs

Yahoo plant den Abbau von 650 Jobs Bartz streicht eisern zusammen

Yahoos CEO Carol Bartz spart weiter

Yahoos CEO Carol Bartz spart weiter

Yahoos Chefin Carol Bartz steht unter starkem Druck der Investoren. Ihr Sparprogram soll bald Wirkung zeigen. Doch von einer Erholung ist wenig zu sehen. Jetzt sollen weitere 650 Jobs im Bereich Produkte gestrichen werden.

Im November gab es erste Gerüchte, wonach neue Stellenstreichungen bevor stünden. Noch im Oktober beschäftigte Yahoo 14.100 Mitarbeiter. Schon bald sollen es fünf Prozent weniger sein. Vom neuesten Stellenabbau soll vor allem die Product Group des Unternehmens betroffen sein, berichtet die NY Times. Sie wird von einem Bartz-Mann geleitet: Blake Irving, ihn warb Carol Bartz von Microsoft ab. Unter seiner Führung werden neue Produkte für die Nutzer und neue Werbeservices  entwickelt.

Yahoo steht trotz der bereits massiven Einsparungen unter dem Druck der Investoren. Carol Bartz trat vor fast zwei Jahren an, um das Unternehmen zu restrukturieren. Sie verschlankte die Verwaltung, strich Unternehmensbereiche, die unrentabel arbeiteten. Statt weiter in die Suchtechnologie zu investieren, gab sie die Suchmaschine und das zugehörige Werbeplattform an Microsoft ab. Auch in anderen Bereichen wie der Jobbörse oder der Dating-Plattform kooperiert sie mit anderen Unternehmen.

Statt in Technologie setzt Yahoo inzwischen verstärkt auf die Produktion von Inhalten. Neue Redakteure und Amateur-Autoren sollen für viele neue Nachrichten und andere Inhalte sorgen. Diesen Kurs hat auch AOL eingeschlagen. In den USA investiert das Unternehmen vor allem in den Aufbau regionaler Redaktionen und in ein großflächiges Netz von Amateur-Autoren, die die jeweiligen Regionalseiten mit Nachrichten versorgen sollen.

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