INTERNET WORLD Business Logo Abo
Social Media verändern das Affiliatemarketing

Social Media verändern das Affiliatemarketing

"Twitter macht jeden User zum Affiliatepublisher" - diese These vertritt der Internetunternehmer Steve Poland. Schließlich leiten nicht nur Profi-Websites, sondern auch Social-Media-Nutzer ihre Freunde und Follower zu Shops weiter.

Echtzeit-Kommunikation auf Twitter oder in sozialen Netzwerken wie Facebook seien wichtige Quellen im Trafficgeschäft, schreibt Poland in einem Artikel für TechCrunch. Schließlich sei jeder Internetnutzer auch ein Publisher. Zum Hintergrund: Als einer der ersten Merchants bietet Amazon seit vergangener Woche seinen Vertriebspartnern an, Verkäufe zu vergüten, die über einen Tweet im Microbloggingdienst generiert werden.

Derzeit seien jedoch mehr als 99 Prozent der Links nicht trackbar, so Poland. Das heißt, der Shop kann nicht erkennen, wer den Käufer auf seine Seite geschickt hat. Es müsse im Interesse aller Beteiligten sein, das Einbetten nachverfolgbarer Links so einfach wie möglich zu gestalten: Die User profitierten von der Möglichkeit, über Twitter Geld zu verdienen, Twitter von einer vermehrten Nutzung und die Affiliate-Merchants davon, dass ihre Angebote vermehrt weiter verbreitet werden.

Facebook, das ebenso wie MySpace wegen der Integration betrügerischer Spiele in der Kritik steht, kann Poland zufolge durch die Einbindung von Affiliateprogrammen nur gewinnen. Seine Idee: Das Netzwerk solle Einnahmen aus dem Affiliategeschäft in Facebook-Credits umwandeln, der virtuellen Währung des Netzwerks. "Facebook wird es lieben - die Affiliatelinks bescheren den Nutzern Zusatzeinkommen, diese halten sich dann länger im Netzwerk auf und wenn sie ihre Punkte ausgeben, kommt noch weiterer Umsatz dazu."

Das könnte Sie auch interessieren