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Geier

Preisverfall für Online-TKPs

Aller Unkenrufe zum Trotz: Für den Pleitegeier ist es noch zu früh
(Bild: © Ralf Kraft - Fotolia.com)

Aller Unkenrufe zum Trotz: Für den Pleitegeier ist es noch zu früh
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Geringere TKPs und deutlich weniger verkaufte Werbeflächen - so sieht das aktuelle Werbewirtschaftsszenario für amerikanische Online-Publisher aus.

Krise im US-Online-Werbemarkt: Die Preise für Online-Werbung sind in den USA im freien Fall. Wie das US-Marketinfachblatt "Advertising Age" berichtet, sanken die TKPs bei Online-Publishern im Schnitt um rund 20 Prozent. Und auch die Kontingente werden nicht mehr so ausgeschöpft wie in der Vergangenheit: Wurden bislang rund 60 Prozent des Online-Werbeinventars auch tatsächlich verkauft, so beträgt die Quote aktuell nur noch rund 30 Prozent.

Auch bei den Ad-Networks sinken die Preise: Mit durchschnittlichen TKPs von 60 Cent bis 1,10 Dollar können Publisher über diese Marktplätze lediglich sechs bis elf Prozent der Preise erwirtschaften, die sie erzielen, wenn sie ihre Anzeigenplätze direkt vermarkten. Tendenz: weiter fallend: Eine aktuelle Studie von Pubmatic geht laut "Advertising Age" davon aus, dass die TKPs in Ad-Networks jährlich weiter um bis zu 50 Prozent fallen.

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