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OVK muss Wachstumsprognosen nach unten korrigieren

Das ursprünglich prognostizierte Wachstum von 30 Prozent für klassische Online-Werbung ist nicht mehr zu halten.

Schon im ersten Halbjahr 2008 lief es mit der Vermarktung von Display-Ads nicht so richtig rund, das zweite Halbjahr 2008 wird nicht viel besser. "Im Portalsegment rechnet der Vorstand auch im 2. Halbjahr 2008 mit einem schwierigen Marktumfeld in der Display-Vermarktung von redaktionellen Portalen", sagt Tomorrow-Focus-Sprecher Armin Blohmann gegenüber dem Branchendienst Ibusiness. Mit seiner Einschätzung steht Blohmann nicht allein. Auch der Online-Vermarkterkreis wird seine Prognosen für das Gesamtjahr nach unten korrigieren müssen: "Das im OVK-Onlinereport 2008/01 erhoffte Wachstum von 30 Prozent ist nicht mehr zu erreichen", sagt OVK-Vize Frank Bachér gegenüber Ibusiness. Die neue Prognose des OVK, die erst zur OMD offiziell herausgegeben wird, geht dem Dienst zufolge jetzt von einem Nettowachstum zwischen zehn und 15 Prozent aus. Auf Anfrage warnte Björn Kaspring, Referent Online-Vermarktung beim OVK, allerdings davor, das Nettowachstum der Werbeumsätze mit dem Brutto-Werbevolumen zu verwechseln, welches der OVK zur Grundlage seiner jährlichen Werbestatistik macht: "Diese beiden Werte sind nicht direkt miteinander vergleichbar." Wie hoch die korrigierte Prognose über die Entwicklung des Brutto-Werbevolumens 2008 genau ausfallen wird, will der OVK erst auf der Online Marketing Düsseldorf im September bekannt geben.

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