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Marketing-Praxis 08.06.2009
Internetwerbebranche von der Rezession betroffen
Marketing-Praxis 08.06.2009

Internetwerbebranche von der Rezession betroffen

Die Rezession macht auch vor der US-Webwerbebranche nicht Halt. Im Jahresvergleich zeigt das erste Quartal 2009 einen fünfprozentigen Einnahmenrückgang zum vergleichbaren Vorjahresquartal.

Nach einer Untersuchung des Interactive Advertising Bureaus (IAB) und PricewaterhouseCoopers hat die globale Rezession die Internetwerbebranche weniger getroffen als andere Wirtschaftssektoren. In den USA betrugen die Einnahmen der Internetwerbenden im ersten Quartal 2009 rund 5,5 Milliarden US-Dollar. Das sind dennoch 5,5 Prozent weniger als im selben Quartal 2008.

IAB-Präsident Randall Rothenberg kommentierte, die vorgelegten Zahlen seien Zeichen dafür, dass die Rezession auch vor der bisher boomenden Webwerbebranche nicht Halt mache. Positiv sei jedoch zu verzeichnen, dass "die Konsumenten mehr und mehr Zeit mit interaktiven Medien" verbringen. Er sei zuversichtlich, dass mit einer sich erholenden US-Konjunktur auch die Einkünfte der Internetwerbetreibenden wieder ansteigen würden. Die digitalen Medien seien zu einem Kernbestandteil erfolgreicher Marketingstrategien geworden.

Das Interactive Advertising Bureau ist ein Zusammenschluss von über 375 Medien- und Technologiefirmen, die gemeinsam für 86 Prozent der US-Onlinewerbung verantwortlich sind. Das IAB überprüft und empfiehlt Internetstandards und kommentiert Forschungsergebnisse zum Interactive Advertising.

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