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Medien zwischen Urheberschutz und Verfügbarkeit

Medien zwischen Urheberschutz und Verfügbarkeit Nachrichten auf allen Kanälen

Die Verfügbarkeit von Inhalten spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, Urheberrechte durchzusetzen. Das betonte Jon Miller, CEO der Digital Media Group von News Corp, auf der DLD Conference. Auch Medien müssten sich nach den Bedürfnissen der Nutzer richten.

Wenn bestimmte Inhalte, Songs oder Videos beispielsweise in einem Land online nicht legal verfügbar seien, könnten die Menschen auf illegale Angebote wie MegaUpload ausweichen. Das sei ein großes Problem für Verlage und Medienschaffende, klagt Miller.

Die Nutzergewohnheiten hätten sich in den vergangenen Jahren stark verändert und sie werden sich noch einmal sehr stark ändern, wenn die Teenager von heute, also die Digital Natives, erwachsen seien. Deren Bedürfnisse und deren Medienkonsum unterschieden sich sehr stark von dem Selbstverständnis klassischer Medien. Sie nähmen Nachrichten ganz anders auf, als es viele Menschen heutzutage machten. Sie läsen keine Zeitung, sondern Onlinenachrichten, chatten dabei mit Freunden und sähen noch ein Video.

News Corp versuche, auf die veränderten Bedürfnisse mit verschiedenen Produkten einzugehen. "Mobile ist der größte Treiber", stellt Miller fest. Medien seien nicht mehr auf ein Ausgabekanal fokussiert. Sie müssten sich überall abrufen und anzeigen lassen. Das werde künftig auch das Fernsehen stark betreffen. "Medien werden in den nächsten Jahren den Weg auf alle möglichen Bildschirme finden."

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