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Fünf Tipps zum Erfolg mit In-Video-Shopping Erzählen und verkaufen

Die Nachfrage nach Videoinhalten im Netz steigt stark an. Parallel werden auch Produktvideos immer beliebter. Warum also nicht den Betrachter unmittelbar zum Kunden machen? Das ermöglichen Shoppable-Videos. Diese fördern E-Commerce-Aktivitäten aber nur, wenn Händler ihren Bewegtbild-Content entsprechend aufbereiten und emotionale Kaufanreize schaffen. Wie Sie dabei am besten vorgehen, hat TWT Interactive in fünf Punkten zusammengefasst.

1. Implementieren Sie Shop-Funktionalitäten im Video

Das Prinzip: Das Video ist nicht nur im Shop integriert, sondern der Shop im Video. Bieten Sie mit nur einem Klick auf die Produkte Zusatzinformationen an, zum Beispiel über das Öffnen eines Overlays. Mit einem weiteren Klick sollte der Betrachter das Kleidungsstück oder ein ganzes Outfit unmittelbar in den Warenkorb legen können, ohne das Video zu verlassen. Shoppable-Videos lassen sich nicht nur in eigene Webseiten, sondern auch auf externen Plattformen einbinden und vergrößern so die Reichweite Ihrer E-Commerce-Aktivitäten.

2. Setzen Sie auf Storytelling

In-Video-Shopping lebt von der authentischen, emotionalen Darstellung der Produkte in einem alttäglichen oder bewusst imagebildenden Kontext. Erzählen Sie eine Geschichte aus Sicht einzelner Personen und Personengruppen oder bauen Sie sogar auf Charaktere, die für verschiedene Stile, Kollektionen oder Produkte stehen. Eine Episoden-Form oder dramaturgische Elemente der Geschichte können das Nutzer-Involvement mit Ihren Produkten und Ihrer Marke stärken.

3. Aktivieren Sie Ihre Betrachter

Unser Kaufverhalten ist primär unbewusst und emotional gesteuert. Videos bedienen das natürliche Bedürfnis nach Unterhaltung, Informationen sowie der Befriedigung von Neugier und können so Emotionen am besten transportieren und Kaufimpulse auslösen. Aktivieren Sie den Betrachter durch eine ansprechende, innovative Darstellung der Produkte und interaktive Hotspots. Die unmittelbare Nutzer-Erfahrung und Freude am ungewöhnlichen Einkauf-Erlebnis im Shoppable-Video treibt die Kaufentscheidung an.

4. Bauen Sie auf spezielle Technologie

Reichern Sie die Videos mit Flash-Overlays für eine Menü-Führung und Artikelbeschreibungen an, die sich Produktinformationen automatisch aus dem eigenen Onlineshop ziehen. Ihr Shopbetreiber sollte eine technische Schnittstelle anbieten, um den Onlineshop an das Videoshopping-System anzubinden. Eine kundenfreundliche Variante ist die Kaufabwicklung unmittelbar nach dem Klick auf ein Outfit durch Eingabe der Daten in ein Flash-Formular.

5. Verwerten Sie Ihre bestehenden Videos

Um In-Video-Shopping zu betreiben, müssen Sie nicht zwangsläufig neue Videos produzieren. Bereits existierende, unternehmenseigene Videos, die die Anforderungen eines Shoppable-Videos erfüllen, können nachträglich mit einzelnen Produktinformationen versehen werden. Kennzeichnen Sie Ihre Clips, die zum Beispiel auf reichweitenstarken Video-Plattformen wie YouTube oder Sevenload zur Verfügung stehen, mit einem Warenkorbsymbol oder dem Hinweis "In diesem Video können Sie shoppen".

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