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Jennifer Schäfer

Geo-TargetingSocial Media Ads So lockte die vegane Marke "Unmilk" Kunden zu Rossmann

Unmilk-Gründerin Jennifer Schäfer

Unmilk

Unmilk-Gründerin Jennifer Schäfer

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Der Erfolg der Marke Unmilk hängt eng mit personalisierten Social Media Ads zusammen. Denn die ersten Kunden wurden gezielt zu einem Besuch in einer nahegelegenen Rossmann Filiale aufgefordert. Die Kampagne führte zu einer dauerhaften Listung der veganen Shakes.

Soeben verzeichnete das Start-up Unmilk einen weiteren Erfolg. Seit September werden die Ready-to-Go-Drinks der Sorten "Spicy Vanilla" und "Schoko" auch bei Starbucks verkauft. Für viele Marken ist die Listung in den Kühlschränken der Coffehouse-Kette so was wie ein Ritterschlag. Denn Starbucks spricht mit seinen Läden vorwiegend junge, hippe Großstädter an, die gerne nachhaltig denken und gleichzeitig eher zu den besserverdienenden Menschen gehören. Entsprechend begeistert ist man auch bei Unmilk. Die Partnerschaft sei ein großer Meilenstein, um noch mehr Menschen auf die Produkte aufmerksam zu machen und sie von der Vision des Start-ups zu überzeugen, so Unternehmensgründerin Jennifer Schäfer.

"Ich möchte die Milchwelt auf den Kopf stellen"

Die Vision von Unmilk ist es, Milchprodukte ganz grundsätzlich zur Ausnahme zu machen, die veganen Alternativen zur Regel. "Ich möchte die Milchwelt auf den Kopf stellen und Plant-Based zum neuen Standard machen", sagt Schäfer. Ein ambitioniertes Vorhaben, doch zumindest für Protein-Drinks hat das Unternehmen eine ernsthafte Alternative entwickelt. Mitten in der Corona-Krise, im Juni 2020, gründete die Walhamburgerin ihr Start-up für vegane Protein-Drinks. Hauptzutaten: Hafer und Erbse aus europäischem Anbau. Hauptargumente für die Käuferinnen: Kuhmilch schadet dem Klima, schadet den Tieren und für die Menschen sind vegane Produkte ohnehin gesünder. Hautproblem allerdings war Corona. Die Kommunikation mit Lieferanten, Geschäftspartnern, Investoren (inzwischen ist Square One Foods eingestiegen) gestaltete sich schwieriger als erwartet. Ebenso Verköstigungen oder direkte Verbraucherbefragungen.

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