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Performance-Marketing Criteo verbessert Vorhersagen

Shutetrstock.com/Tomnamon
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Criteo hat seine Vorhersage- und Empfehlungstechnologie überarbeitet und verspricht, damit künftig die Abverkaufszahlen seiner Werbekunden deutlich zu steigern.

Über Criteo Anzeigen zu schalten, soll noch effektiver werden. Der Technologieanbieter für Performance-Display-Advertising hat seine sogenannte Criteo Engine überarbeitet. Basierend auf der errechneten Wahrscheinlichkeit, ob ein Nutzer auf eine Anzeige klickt und dann auch auf der dazugehörigen Kundenseite einkauft, kann das Unternehmen besser entscheiden, ob es eine bestimmte Ad Impression für einen Kunden kauft. Criteo zufolge nehmen dadurch die Abverkäufe um 38 Prozent zu.

"Wir können Ereignisse voraussagen, die nur in einem von 10.000 Fällen vorkommen - wie etwa, dass ein Werbemittel einen Klick und daraufhin einen Verkauf generiert. Das ist auch der Grund, weshalb wir nun zwischen rund 20 und 100 Mal mehr Daten speichern müssen", erklärt Chief Product Officer Jonathan Wolf.

Criteo speichert derzeit täglich mehr als 20 Terabytes an Daten - inklusive des aktuellen Kaufverhaltens. Die Daten mehrerer Wochen müssen alle acht Stunden analysiert werden, damit das neue Vorhersagemodell funktioniert. Dieses basiert auf Open-Source-Technologien wie Apache Hadoop. Die Engine kann bis zu 15 Millionen Voraussagen pro Sekunde verarbeiten.

Die neue Technologie steht allen Kunden noch in diesem Quartal zur Verfügung. Zudem solle eine vereinfachte Segmentierung Marketern das Leben erleichtern. Im Februar 2014 hatte sich Criteo den Mailmarketing-Experten Tedemis aus Frankreich zugelegt.

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