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Wie Sie Warenkorbabbrecher zurückgewinnen

Verwaiste Warenkörbe und abgebrochene Kaufvorgänge bereiten vielen Shopbetreibern Kopferzerbrechen. Wie Sie Webanalysedaten erfolgreich fürs Re-Marketing nutzen können, zeigt Marcel Holsheimer, bei Unica Marketing-Vizepräsident für Europa, den Nahen Osten und Afrika.

1. Finden Sie heraus, warum eine Transaktion abgebrochen wurde, damit Sie richtig reagieren können. Nutzt ein Kunde den Warenkorb, um sich Produkte zu merken, benachrichtigen Sie ihn, falls einer der Artikel knapp wird.

2. Wenn Sie den Kunden anrufen, darf dies kein Verkaufsgespräch sein. Beraten Sie bei der Wahl des richtigen Artikels, geben Sie Zusatzinformationen oder helfen Sie beim Bestellprozess. Hat ein User ein komplexes Produkt ausgesucht, aber noch nicht gekauft, ermutigen Sie ihn, indem Sie ihm Unterstützung nach dem Kauf anbieten.

3. Der richtige Zeitpunkt zählt. Eine sofortige Erinnerungsmail an die abgebrochene Bestellung kann einen Kunden zurück in Ihren Shop locken, wenn er seine Onlineeinkäufe noch nicht beendet hat. Ein oder zwei Tage Abstand sind empfehlenswert, wenn Sie den Nutzer telefonisch kontaktieren möchten - sonst fühlt er sich womöglich überwacht.

4. Privatsphäre ist wichtig. Ein User, der im Adultbereich einer Seite einkauft, fühlt sich durch einen Telefonanruf zu den von ihm ausgesuchten Artikeln möglicherweise belästigt.

5. Kombinieren Sie Online- und Offlinedaten, um mehr über Ihre Kunden zu erfahren.

6. Setzen Sie Prioritäten und wählen Sie den richtigen Kanal. Treue Kunden oder solche mit großen Warenkörben haben es verdient, dass Sie sich die Mühe eines Anrufs machen. Personalisierte Mails eignen sich hingegen für Kunden mit kleiner Budgets.

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