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Produktsuche im Web 7 Tipps für eine gute Filternavigation

shutterstock.com/semisatch
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Die Produktsuche im Webshop ist eines der wichtigsten Elemente. Erfolgreich wird die Suche aber erst durch gute Filter. Sieben Tipps, um die Customer Experience und die Conversion zu verbessern.

1. Filter setzen für alles, was Produkte unterscheidbar macht
Eine gute Filternavigation muss die Kunden genau zu den Artikeln führen, die sie ­suchen. Deshalb sollten zu sämtlichen Unterscheidungsmerkmalen entsprechende Filter vorhanden sein. Beispiele hierfür sind verschiedene Größen oder Farben, Materialien oder Eigenschaften sowie das Filtern nach verschiedenen Preisklassen.

2. Themenbasierte Filter anbieten
Neben den Basisfiltern sind auch themenbasierte Filter sinnvoll. So kann der Nutzer beispielsweise Filter nach Kriterien wie Neuheiten, Bestseller oder Kollektionen setzen.

3. Trefferanzahl je Filteroption anzeigen
In der Filterschaltfläche sollte die Anzahl der passenden Artikel angezeigt werden. Dabei ist es wichtig, dass nach der Auswahl einer Filteroption die Produktergebnisse, die zur Verfügung stehenden Filtereigenschaften sowie die zugehörige Ergebnis­anzahl immer wieder aktualisiert werden.

4. Mehrfachauswahl von Optionen innerhalb eines Filterattributs anbieten

Der potenzielle Käufer sollte die Möglichkeit haben, mehrere Filtereigenschaften ­innerhalb einer Produkteigenschaft zu kombinieren. Das gilt beispielsweise für Artikel, die es in zwei Größen (S und M) oder zwei Farben (Schwarz und Grau) gibt.

5. Aktive Filteroptionen stets anzeigen
Hat der Nutzer seine Auswahl an Filtern getroffen, empfiehlt es sich, diese übersichtlich in einer Kontrollbox anzuzeigen. Sie sollte an der Stelle stehen, an der der Kunde seine Wahl getroffen hat. Auch das Deaktivieren einer Filtereinstellung sollte an der gleichen Position möglich sein.

6. Unkomplizierte Bedienung auf mobilen Endgeräten ermöglichen
Da das Display auf mobilen Geräten kleiner ist, sollte die Anzahl der Filtergruppen und der Filterattribute reduziert und alphabetisch sortiert werden. Oft können die Filter aus Platzgründen nicht ständig eingeblendet bleiben. Dann empfiehlt sich ein entsprechender Button direkt über den Suchergebnissen, über den das Filtermenü aufgeklappt werden kann. Zudem sollte die mobile Version der Filter schlanker ­gestaltet sein als die Desktop-Version. Umfangreiche Produktlisten sind aufgrund der langen Ladezeiten zu vermeiden.

7. Kein Duplicate Content im Such­maschinenindex

Bei der Umsetzung ist darauf zu achten, dass Suchmaschinen den Inhalt nicht mehrfach indexieren. Sonst entsteht Duplicate Content, der sich negativ auf das Suchmaschinen-Ranking auswirkt. Tipps dazu sind bei Google zu finden.

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