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Werbeformate von Adform

Ad Tech-Anbieter Adform: Mit neuen Werbeformaten gegen Adblocker

Vier der sechs neuen Werbeformate von Adform lassen sich auch programmatisch ausspielen

Adform/Screenshot

Vier der sechs neuen Werbeformate von Adform lassen sich auch programmatisch ausspielen

Adform/Screenshot

Adform bringt sechs neue Werbeformate auf den Markt, durch die sich Nutzer weniger gestört fühlen sollen. Im gleichen Zuge sollen sie für Publisher bessere Ergebnisse liefern.

Content-Vielfalt, Transparenz und eine unaufdringliche Einbindung in die Online-Publikation: Diese Anforderungen erfüllen nach eigenen Angaben die sechs neuen Online-Werbeformate von Adform, einem Ad Tech-Anbieter für Brand Display Advertising.

Doch in Zeiten von Adblockern sei klar, dass es viele User gibt, die Online-Werbung so gar nicht ansprechend finden und sie deshalb blockieren. "Wir müssen aber auch eingestehen, dass Onlinewerbung, teilweise an den Nutzungsgewohnheiten und Wünschen der Verbraucher vorbeigeht. In der Folge verlieren auch Publisher und Advertiser. Entsprechend groß ist der Bedarf nach Werbeformaten, die Verbraucher wirklich ansprechen und ihr Onlineerlebnis verbessern", sagt Hendrik Kempfert, Commercial Director DACH bei Adform.

Die Formate sollen von heute an dafür sorgen, dass sich User von der Werbung weniger gestört fühlen. Gleichzeitig verspricht Adform bessere Ergebnisse für Advertiser und Publisher. Die Werbeformate lassen sich sowohl auf mobilen Geräten als auch auf dem Desktop-PC ausspielen. 

Die sechs neuen Formate im Überblick

  • Chatterbox: Die Chatterbox hat ein intuitives Design. Die Werbeanzeige kann in die Mitte des Bildschirms gezogen werden, um an weitere Informationen und Content zu gelangen, wie etwa Videos, Bilder, White Paper, APIs, und so weiter.
  • Native Box: Dies ist eine subtile Werbeanzeige, die redaktionellen Content imitiert. Die Anzeige passt sich automatisch der Screengröße an und bleibt immer im Sichtfeld des Verbrauchers. Eine klare Kennzeichnung als Anzeige soll für die nötige Absendertransparenz sorgen. Der Nutzer kann selbst entscheiden, ob er auf die Inhalte dahinter zugreifen möchte.
  • Contextual Match: Hier werden kontextbezogene Bilder und redaktioneller Text in der Werbeanzeige dargestellt. Dadurch soll eine starke Verbindung zwischen Marke und Leseverhalten des Konsumenten erzeugt werden. Das Format ermöglicht zusätzlich die Einbindung einer gezielt auslieferbaren Videoplatzierung.
  • Parallax Scroll: Beim Parallax Scrolling entsteht beim Betrachter durch einen 3D-Effekt der Eindruck von Tiefe. Das Parallax Scrolling kann mit der Maus des Verbrauchers synchronisiert werden und wird entsprechend beim Mouseover aktiviert. Auch eine Scroll-Funktion ist möglich, die ein 3D-Bild durch die Navigation auf der Seite wachsen oder schrumpfen lässt.
  • Cinemagraph: Dieses Format soll besonders auf dem mobilen Kanal funktionieren, denn es bietet Marken die Möglichkeit, über verschiedene Techniken den Verbraucher direkt anzusprechen. Als alleinstehende Einheit erhält es laut Adform eine höhere Click-Through-Rate.
  • Great Wall: Wie die Chatterbox bietet auch dieses Format Verbrauchern Zugang zu umfangreicherem Content, in dem sie zum Beispiel den Cursor über die Anzeige bewegen oder diese anklicken. Der dahinterliegende Content kann praktisch jede Form annehmen, seien es gestreamte Videos, Artikel oder Galerien.

Die Formate Chatterbox, Parallax Scroll, Native Box und Contextual Match lassen sich zudem auch programmatisch ausspielen.

Adblocker sind aktuell ein brisantes Thema: Publisher und Vermarkter verzeichnen inzwischen signifikante Umsatzverluste aufgrund von Adblockern. Das ist eines der Ergebnisse der Expertenbefragung des PwC.

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