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Mobile.de-Studie Werbung: Smartphone-Nutzer entkommen

Immer mehr Nutzer informieren sich ausschließlich über Tablet-PC oder Smartphone und werden dort von Online-Werbung verhältnismäßig schlecht erreicht. Dies hat eine Studie des Kfz-Marktes mobile.de ergeben, die den Anteil der "mobile-only"-Nutzer bereits auf rund 18 Prozent beziffert.

Die rasante Smartphone-Verbreitung von Smartphones setzt Werbungtreibende unter Druck: Während viele Nutzer ihre Informationen fast ausschließlich über die Handgeräte beziehen, wird bislang nur ein Bruchteil der Werbegelder in mobile Kanäle gesteckt. Folge: Immer mehr Nutzer werden von Online-Werbung schlecht erreicht.

Welche Ausmaße diese Entwicklung bereits erreicht hat, zeigt eine Studie, die der Internet-Fahrzeugmarkt mobile.de heute veröffentlicht hat: 31 Prozent der Smartphone- und Tablet-Nutzer besuchen den Kleinanzeigenmarkt demnach ausschließlich über die iPhone-App oder die mobile Website. Das klassische Webangebot, auf dem der Großteil der Werbung geschaltet wird, rufen sie gar nicht mehr auf. Dabei machen die Nutzer kaum einen Unterschied, wo sie sich gerade befinden: Das mobile Angebot wird von zuhause (69 Prozent) als auch von unterwegs (71 Prozent) gleichermaßen häufig genutzt. 

Dabei ist die mobile Zielgruppe zahlenmäßig keinesfalls zu vernachlässigen. Insgesamt besitzen inzwischen mehr als die Hälfte (57 Prozent) der mobile.de-Nutzer ein Smartphone. Für Werbungtreibende ist diese Zielgruppe aber noch aus einem anderen Grund interessant: Noch unterscheiden sich die Unterwegs-Surfer deutlich vom Durchschnitt. Sie sind jünger, verfügen trotzdem über ein hohes Haushaltsnettoeinkommen und sind eher am Kauf überdurchschnittlich hochwertiger Fahrzeuge interessiert als der Durchschnitt, so mobile.de.

Für die Untersuchung hat mobile.de in Zusammenarbeit mit der Forschungsagentur d.core 2.300 Online. und Mobil-Nutzer befragt.

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