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Admeld erweitert Real-Time-Bidding (Foto: istockphoto.com/kri_mar)

Admeld erweitert Real-Time-Bidding Mobile Werbung unter dem Hammer

Ins Real-Time-Bidding für Onlinewerbung steigen derzeit viele Firmen ein. Der Technologieanbieter Admeld versteigert nun in Deutschland auch auch mobile Displaywerbung.

Für freeXmedia übernimmt Admeld die Yieldoptimierung des mobilen Inventars und macht es für das Real-Time-Bidding (RTB) verfügbar. Damit kann die Freenet-Tochter ihren Kunden erstmals die Möglichkeit bieten, mobiles Inventar auch über Demand-Side-Plattformen einzukaufen. "RTB wird in Mobile eine noch rasantere Entwicklung nehmen als im Display-Advertising und sich schnell als eine weitere Auslieferungsmöglichkeit von Werbekampagnen etablieren", sagt Marc Theermann, VP of Mobile Admeld. "Gerade die Vereinfachung des sehr heterogenen Marktes für Mobile Advertising ist eine Erleichterung für Werbekunden und wird mehr Marketingbudgets in das Mobile Advertising fließen lassen."

Google hat im Juni die Admeld für rund 400 Millionen US-Dollar übernommen. Vor rund einem Jahr hatte der Internetkonzern Invite Media aufgekauft, das mit seiner Technologie Werbetreibenden und Publishern Tools für die Displaywerbeverwaltung an die Hand gibt. Doch auch viele andere Unternehmen setzen gerade auf RTB. Das US-amerikanische Videowerbenetzwerk Spotxchange hat vor Kurzem ein Büro in London eröffnet und plant, von dort aus stärker in Europa aktiv zu werden. Microsoft bringt ebenfalls seine Real-Time-Bidding-Plattform nach Europa: Die Advertising Exchange ist im Juni in Großbritannien und in den Niederlanden gestartet. 

Die deutschen Internetprofis erwarten den Einzug von Real-Time-Bidding in immer mehr Bereiche des Onlinewerbegeschäfts. Mehr als zwei Drittel sehen darin eine Zukunftstechnologie. Sie sehen das anders? Stimmen Sie ab!

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