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Zynga-Chef verteidigt IPO

Zynga-Chef verteidigt IPO "Der Zeitpunkt war richtig"

Trotz Kursverluste optimistisch: Mark Pincus

Trotz Kursverluste optimistisch: Mark Pincus

Branchenbeobachter sind sich einig, dass Zyngas Börsengang im Dezember 2011weit hinter seinen Möglichkeiten zurückblieb. CEO Mark Pincus sieht das in einem Interview nicht so - und erklärt, wie es mit dem Onlinegame-Unternehmen weitergehen soll.

"Wir haben versucht, zum richtigen Zeitpunkt während unseres Firmenwachstums an die Börse zu gehen, und nicht, den Markt zeitlich zu bestimmen", so Pincus. Der Zynga-Chef hält die Erstemission nach wie vor erfolgreich: Man habe das selbst gesteckte Ziel erreicht, eine Milliarde US-Dollar Kapital einzusammeln und dabei Langzeitinvestoren für das Unternehmen zu gewinnen, sagte Pincus jetzt in einem Interview mit dem Wall Street Journal.

Für die Zukunft sieht der 45-Jährige vor allem Potenzial im Verkauf von grafischen Anzeigen in kostenlosen Games. Ein neues Internetwerbemodell sei im Entstehen, so Pincus, bei dem es nicht mehr um die Klickzahl gehe, sondern um Einbindung von Unternehmen über virtuelle Güter und Produktplatzierung in Spielen. "Virtuelle Realität dreht sich um die Verbindung zwischen dem Virtuellen und dem Realen. Und beim Spielen gibt es eine enge und perfekte Verbindung zwischen virtueller und realer Welt - denn die Chips haben echten Wert."

Zynga startete Mitte Dezember 2011 an der Wall Street. Schon am ersten Tag auf dem Börsenparkett war der Aktienpreis des Gaming-Unternehmens unter den Ausgabepreis gerutscht.

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