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New York Times verliert Onlinebesucher durch Paywall

New York Times verliert Onlinebesucher durch Paywall

Fast ein Viertel weniger Seitenaufrufe

Im April 2011 verlor die Onlineausgabe der New York Times gegenüber dem März ein Viertel der Seitenaufrufe. Auch der Anteil am gesamten Traffic der Newsseiten ging spürbar zurück.

Für den Absturz der Seitenaufrufe ist die zum 28. März 2011 eingeführte Paywall Schuld. In der Folge verlor die Newsseite an Marktanteilen. Im März lag der Anteil der nytimes.com noch bei 13 Prozent des gesamten Traffics der US-Newsseiten, ermittelte comscore. Im April ging der Anteil auf 10,6 Prozent zurück. Dieser Verlust mag zu verschmerzen sein, wenn dafür die Zahl der Abonnenten gestiegen ist. Im April gab das Management bekannt, dass der Dienst bereits 100.000 Abonnenten hat. Wie viele davon das Probeabo nutzen, ließ das Unternehmen offen.

Seit der Einführung der Paywall können die User nur noch 20 Artikel pro Monat kostenfrei lesen. Danach werden 15 US-Dollar pro Monat für den unbeschränkten Zugang fällig. Die Paywall ist jedoch an einigen Stellen durchlässig. Artikel, die auf Facebook gepostet oder auf Twitter verlinkt werden, sind auch in Zukunft frei zugänglich. Einen freien Zugang zu den Artikeln gibt es zudem für Nutzer, die über die Google-Suche auf die New-York-Times-Seiten kommen. Allerdings wurde hierfür eine Obergrenze von fünf freien Artikeln pro Tag eingeführt.

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