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Konstantin Neven DuMont macht sich selbständig

Konstantin Neven DuMont macht sich selbständig Verlegersohn plant Onlinemagazin

Immer für eine Überraschung gut: Neven DuMont

Immer für eine Überraschung gut: Neven DuMont

Nachdem seine Ämter im Familienverlag M. DuMont Schauberg ruhen, will Verlegersohn Konstantin Neven DuMont ein Webportal gründen. Dessen Thema: Medienkritik.

"Das kann ich", sagte Neven DuMont gegenüber dem Spiegel. "Da kenne ich mich aus". Finanzieren will er das journalistische Projekt, in dem er seinen siebenprozentigen Anteil am Familienverlag M. DuMont Schauberg verkauft.

Der Verlegerssohn war vor zwei Wochen in seiner Funktion als Vorstand für den Bereich Unternehmensstrategie und Kommunikation beim Verlag beurlaubt worden, nachdem er im Verdacht stand, im Blog des Medienjournalisten Stefan Niggemeier unter fremdem Namen konkurrierende Verlage massiv angegriffen zu haben. Im Anschluss daran hatte er mehrfach öffentlich Kritik an seinem eigenen Verlag und besonders an seinem Vater Alfred Neven DuMont geübt, der ihm daraufhin auch seine drei Herausgeberämter beim Kölner-Stadt-Anzeiger, dem Express und der Mitteldeutschen Zeitung aberkannt hat.

M. DuMont Schauberg mit Sitz in Köln gehört zu den größten deutschen Verlagsunternehmen. Im Konzern erscheinen Tageszeitungen wie der Berliner Kurier oder die Hamburger Morgenpost. Online hatte der Verlag unter anderem die Netzeitung herausgegeben. Diese wurde jedoch vor einem Jahr als eigenständiges Onlinemedium eingestellt und läuft seitdem nur noch als automatisiertes Nachrichtenportal weiter.

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