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US-Senatoren fordern Privatsphäreschutz

Facebooks "Instant Personalisation" in der Kritik US-Senatoren fordern Privatsphäreschutz

Nach dem Launch der Instant Personalisation-Funktion auf Facebook schaltet sich jetzt die Politik ein: Vier US-Senatoren kritisieren in einem offenen Brief an das soziale Netzwerk die Weitergabe von Nutzerdaten an Dritte.

Über die Instant Personalisation-Funktion erlaubt Facebook ausgewählten Partnern den Zugriff auf Informationen, die Facebook-Nutzer in ihrem Konto angelegt haben. Damit erhielten Dritte Zugang nicht nur zu den Nutzerdaten, sondern auch zu deren Kontaktlisten und wiederum die öffentlichen Informationen über die Kontakte.

Statt die Zustimmung der Nutzer über eine Ausstiegsfunktion abzufragen, solle das soziale Netzwerk konkret die Erlaubnis zur Datenweitergabe einholen, so die Senatoren in dem auf Techcrunch zitierten offenen Brief. "Der Ausstiegsvorgang sollte klarer und verständlicher gemacht werden." Facebooks VP Global Communication Elliott Schrage kontert, die neuen Features sollen die soziale Vernetzung im Internet vorantreiben, indem sie den Nutzern eine bisher nie dagewesene Fülle an Kontrollmaßnahmen über die teilbaren Informationen geben.

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